Der Kölner Renn-Verein hat einen neuen Präsidenten: Nachdem Claas Kleyboldt für dieses Amt nicht nicht mehr kandidierte, wurde Rolf Leisten (Foto), Mitglied des Vereins seit 1963, als neuer „Anchorman“ im Weidenpescher Park gewählt. Wir zitieren aus einer Presseinformation:
„Bereits der frühe Termin entsprach kaum den sonstigen Gepflogenheiten, und Claas Kleyboldt, der als Präsident des Kölner Renn-Vereins so zeitig im Jahr die turnusmäßige Mitgliederversammlung einberufen hatte, ließ alle Anwesenden gestern Abend dann auch nicht lange rätseln, weshalb und warum. Schon bei der Begrüßung erfuhren sie, dass er im Laufe der Zusammenkunft im Restaurant Hippodrom beabsichtige, sein Vorstandsamt als Präsident niederzulegen.
Als neuer Präsident des Kölner Renn-Vereins fungiert nach der später vollzogenen Wahl nunmehr Rolf Leisten, der Mitglied des Kölner Renn-Vereins seit 1963 ist. Der neue Präsident wurde einstimmig gewählt und erfuhr somit großes Vertrauen durch die Versammlung. Gleichzeitig steht ihm mit Dr. Cornel Soltek ein neuer Vize-Präsident zur Seite. Dr. Soltek hatte bereits dem Vorstand unter Führung von Claas Kleyboldt angehört, zu dem ebenso schon Michael Andree und Ferdinand-Alexander Leisten gezählt hatten. Beide bleiben auch nach dem gestrigen Revirement der Führungscrew des Kölner Turfs erhalten.
Im Laufe des Abends trugen die Mitglieder auf Vorschlag des neuen Präsidenten Herrn Claas Kleyboldt die Ehrenpräsidentschaft an. Claas Kleyboldt war vor 5 Jahren an die Spitze des Kölner Renn-Vereins berufen worden. Und zwar in einer der schwierigsten Phasen der immerhin seit 1897 währenden Vereinsgeschichte.
Dank eines glänzenden gesellschaftlichen Standings, einer exzellenten Vernetzung in der Stadt sowie seiner besonderen Integrität, konnte er sich der Hochachtung und des Respekts aller im Kölner Rat vertretenen Fraktionen jederzeit sicher sein.
Unter anderem dank dieser Voraussetzungen gelang es Claas Kleyboldt und seinen Vorstandsherren, den bei seinem Amtsantritt mit knapp 6 Millionen Euro verschuldeten Renn-Verein wieder schuldenfrei zu bekommen.
Nach jahrelangen zähen Verhandlungen fand man eine Lösung in der Form, indem das Gelände einerseits für 15 Millionen EUR zwar an die Stadt veräußert wurde, es gleichzeitig jedoch auf Basis einer Erbpacht für die nächsten 99 Jahre dem Renn-Verein erhalten bleiben wird.“