Das achte Rennen am Sonntag in Iffezheim, eine 1600 Meter-Prüfung, war zwar ein Altersgewichtsrennen, doch war es so ausgeschrieben, dass es (bis auf die Begrenzung, das kein Pferd mit einem Gras-GAG von mehr als 65 kg – bei Nennungsschluss – starten darf) im Grunde ein „heimliches“ Handicap war.
Dementsprechend offen war die Meilenprüfung auch. Die Favoritenrolle fiel letztlich der von Gordan Batistic für den Stall Grey Goose trainierten Ostseesonne zu, die unter Sibylle Vogt als 4,1:1-Chance ins Rennen ging. Und beflügelt vom Gruppe II-Sieg mit Alleno verwandelte die Schweizerin auch den Ritt auf der Favoritin in einen Sieg.
Erst in der Zielgeraden war die Lokalmatadorin, für die es der vierte Sieg bei den letzten fünf Starts war, zur Stelle, und in einem packenden Finish hielt die Vierjährige die außen stark angreifende Djariya (John David Hillis/Michael Cadeddu) auf Distanz. Platz drei ging an Wetterkopf (Manfred Weber/Martin Seidl).
„Ich habe sie schon ein paarmal geritten, habe schon zweimal mit ihr gewonnen. Sie ist ein tolles Pferd, sieht gut aus, man kann sie von jeder Stelle reiten, sie ist ein ganz ehrliches Pferd“, so Sibylle Vogt nach dem Sieg mit der Stute.












