Vier aus fünf! Starker Dreijähriger Alexei auch im Ausgleich II top

Das war perfekt vorgetragen von Reiterin Sibylle Vogt. Ihr Ritt im siebten Berliner Rennen auf dem von Roland Dzubasz für Besitzer Jakob Stecklein betreuten Alexei (2,8:1).

Denn auch wenn der von seinem Besitzer selbst gezogene dreijährige Tai Chi-Sohn eine überragende Saison hinlegt – der Treffer heute war bereits der vierte in diesem Jahr – trat er ja einmal mehr unter Siegaufgewicht an, was die Sache bei seinem ersten Auftritt im zweithöchsten Handicap über 2400 Meter natürlich nicht einfacher machte.

Vogt und ihr Partner waren aus der Maschine aber gleich vorne dabei. “Ich hatte immer ein gutes Gefühl, weiß aber auch, dass die Gerade lang ist hier in Berlin. Im Schlussbogen hatte ich aber gar keine andere Wahl. Er wollte einfach los, also hab ich ihn gelassen. Es hat dann gereicht”, so Vogt in der Analyse.

Auf einen Rush ein paar Längen vor das Feld gesetzt, entwickelte der Sieger immer neue Reserven und kam sicher gegen die stark endende Weiß-Vertreterin Sainte Marie nach Hause. Nach Va bene und Ser Snell sah man den Siegcoach bereits zum dritten Mal bei der Siegerehrung. Ein toller Tag für den Lokalmatador.

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