Viele Chancen: Wer macht das Spiel im Ramm-Memorial?

Viele Möglichkeiten bietet das Ilse und Heinz Ramm-Memorial, eine Listenprüfung für Stuten über die Meile, dotiert mit 20.000 Euro. Hier versucht die von Hartmut Steguweit vorbereitete Lokalmatadorin Manipura ihren Titel, den sie unter dem Italiener Mikki Caddedu vor Jahresfrist als 363:10 Außenseiterin errungen hatte zu verteidigen. Zu achten hat sie dabei unter anderem auf die Doppelspitze die mit guter Stallform im Rücken antretende Schiergen-Vertreterin Heather Rose.

Die Ammerländerin Heather Rose aus der Hondo Mondo-Familie, als Schwester des überdurchschnittlichen Hibiscus, dürfte bestimmt noch einiges im Tank haben. Eine weitere interessante am Platz vorbereitete Stute ist die für Waldemar Hickst antretende Masako. Die Stallform ihres Quartiers stimmt in jedem Fall und vielleicht kann die Zweite aus dem letztjährigen Weidenpescher Stutenpreis diesmal wieder einen Ansatz verraten.

Hochüberlegen mit zwölf Längen empfahl sich die Schlenderhanerin Imogen beim ersten Start im Leben, deren Mutter I go Bye fast ausschließlich Rennpferde zu bringen scheint. Idealist, Impetuoso und Imonso sind da die besten Beispiele.

Lupenrein ist die Weste von Andreas Löwes King‘s Bell, die sich bei allen drei Starts in ihrer bisherigen Karriere schadlos halten konnte. Die Stute muss diesmal einen Sprung bewältigen, ebenso wie die aus Hoppegarten anreisende Peace Flower, die sich nach drei Erfolgen in Serie und einer guten Vorstellung im Ausgleich II, diesmal zwei Klassen höher vorstellen wird.

Sporadisch aufgeboten, will heißen nur drei Starts in der aktuellen Saison, absolvierte Rock my Soul, die zwischen ihren Auftritten immer wieder Pausen einlegte. Dabei zeigte die Clodovil-Tochter zuletzt auf der Neuen Bult in der Listenkategorie als Runner-up zu Antara eine ansprechende Leistung, die es im Weidenpescher Park zu bestätigen gilt.

Listenerprobt ist auch Tekoa, die einen vollen Erfolg in dieser Klasse nach mehreren Platzierungen längst verdient hätte. Und dann wäre da mit Sheikh Mohammeds Picture Hat (Lanfranco Dettori/Henri-Alex Pantall) noch eine listenplatzierte Französin. Picobella und Masquenada können für eine Überraschung sorgen.

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