Viel Action aber nur drei Deutsche in Frankreich

Auf drei Rennplätzen geht es am heutigen Samstag rund im Nachbarland. Da könnte man denken, dass auch wieder zahlreiche Pferde aus hiesigen Rennställen die Reise über die Grenze auf sich nehmen. Dem ist aber nicht so, denn bei den Rennveranstaltungen in Nantes, Cholet und Marseille-Vivaux wird es nur drei deutsche Starter geben, was sicher der geographischen Lage der Hippodrome geschuldet ist.

Los geht es schon um 11.00 Uhr, wenn in Nantes das erste von acht Hindernisrennen auf der Karte steht. Mit dabei dann gleich auch, und das ist schon eine Seltenheit für den Kurs im Westen des Landes, der erste deutsche Starter. In die Hürden-Verkaufsprüfung über 1900 Meter schickt Marian Weißmeier den für Philippe Van der Linden und Nicol Oelerking trainierten Value At Risk. Der zehnjährige Wallach trifft insgesamt auf überschaubare Konkurrenz, ist aber selbst gegen die französischen Gegner auch nur schwer einzuschätzen. Immerhin belegte er aber zuletzt in Krefeld, wenn auch deutlich distanziert, Rang drei hinter zwei der besten deutschen Hindernispferde.

Für die beiden anderen Starter – beide in Cholet unterwegs – aus deutschen Gefilden ist Hans Blume verantwortlich. Zunächst bietet der Krefelder Trainer in einer Verkaufsprüfung für zweijährige Pferde über 1350 Meter (2. Rennen) den für den Stall Goldmeile und Christoph Holschbach trainierten Nogal auf. Der Trajano-Sohn war bereits einmal am Start, belegte dabei deutlich zurück aber nur den achten Platz. Auch wenn er es heute insgesamt sicher leichter antrifft, muss er seine Debütleistung sicher etwas steigern, wenn er es diesmal ganz nach vorne schaffen will. Blume-Starter Nummer zwei heißt Gangster of Love und trägt die Farben des Rennstalles Engelbert. Der Dream Ahead-Sohn ist eine gute halbe Stunde später, gegen 13.15 Uhr, einer von 15 Startern im Handicap für den Derbyjahrgang über 1350 Meter. Der Blume-Schützling teilt sich mit dem Boutin-Starter Imotep das zweithöchste Valeur im Feld und sollte dementsprechend nicht ohne Chancen seine Startbox beziehen. Das war es dann wie gesagt auch schon aus deutscher Sicht, denn auf PSF in Marseille (sieben Flutlicht-Rennen ab 16.42 Uhr) wird es keine deutschen Starter geben.

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