Vater und Sohn dominieren die großen Klassiker

Am Sonntag zeigte die Etzeanerin Palmas, die von Andreas Wöhler trainiert wird, im 163. Henkel-Preis der Diana eine wahre Gala. Überlegen mit sechs Längen gewann sie die deutschen Oaks und ist damit der dritte individuelle Gruppe I-Sieger für ihren Vater Lord of England, der seit 2007 im Gestüt Etzean deckt.

Auf dem zweiten Platz landete in der Diana Isfahani, eine Tochter des Lord of England-Sohnes Isfahan, der 2016 das Deutsche Derby gewinnen konnte. Isfahan war nach der Diana-Siegerin Feodora 2014 der zweite Gruppe I-Sieger für den Dashing Blade-Sohn Lord of England. Vater und Sohn haben also die großen deutschen Klassiker dominiert. Lord of Englands Vererber-Qualitäten sind hinlänglich bekannt, aber wie sein Sohn Isfahan in seine Stallion-Laufbahn gestartet ist – mit einem Derbysieger und eine Diana-Zweite aus dem ersten Jahrgang – ist schon beeindruckend.   

Lord of England ist der beste Sohn von Dashing Blade und stammt aus der Mutterlinie zahlreicher Größen wie Lomitas, Lagunas, Lirung, La Dorada, La Blue, Lavirco, Laveron, Lady Marian und Longa. Gezogen wurde der Hengst vom Stall Pontresini. Als Zweijähriger gewann er ein Listenrennen und lief im Gran Criterium (Gr. I) platziert. Dreijährig gewann er erst den Großen Preis der Wirtschaft (Gr. III) und dann den Großen Dallmayr-Preis auf Gruppe I-Ebene. 2010 wurde er Champion der Väter mit dem ersten Jahrgang in Deutschland. Lord of England, der mit Cape Band und Loanda zwei weitere Fährhofer Stammstuten auf der Mutterseite seines Pedigrees führt, ist nun Vater von 37 Stakes-Performern, darunter auch zwölf individuelle Gruppesieger.

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