Ushba Tesoro gewinnt für Japan den Dubai World Cup

Nach dem Dubai Sheema Classic ging auch das Hauptrennen am Samstag in Meydan, der Dubai World Cup, nach Japan. Das mit zwölf Millionen Dollar dotierte Hauptrennen des Dubai Racing Carnivals lieferte einmal mehr am Tag eine Plattform für die Japaner, um ihre aktuell fantastische Form in den großen Übersee-Rennen weiter auszubauen.

Und wie, hatte Equinox eine gute halbe Stunde zuvor förmlich deklassiert, blies Noboru Takagis für Ryotokuji Kenji Holdings Co Ltd trainierter Ushba Tesoro (11:1) sozusagen in das gleiche Horn. Beim Live-Verfolgen des Rennens vielleicht gar nicht sofort sichtbar, war die Sieg-Performance im World-Cup eigentlich genauso von einem anderen Stern. Vor allem in der Wiederholung aus der Vogelperspektive war deutlich zu erkennen mit was für einem Speed der von Partner von Siegreiter Yuga Kawada in der Geraden aufwartete, damit noch am gesamten Feld vorbeiflog.

Einen großen Anteil am Erfolg des japanischen Vertreters hatte dabei sicher der Siegreiter, der sich zunächst auf dem letzten Platz aus allem raushielt und im Schlussbogen im Nachhinein genau die richtige Entscheidung traf, seinen Angriff außen anzusetzen. Dabei musste das Siegerduo zwar einige Meter mehr gehen als die Konkurrenz, doch hatte man offensichtlich so viel “Gas” im Gepäck, dass das keinesfalls hinderlich war. Was dann folgte war widerum eine einzigartige Machtdemonstration.

Wie ein ICE sammelte man einen Gegner nach dem anderen ein und schnappte sich ganz zum Schluss auch noch Simon & Ed Crisfords Algiers, der lange wie der mögliche Sieger ausgesehen hatte und auf Rang zwei seinerseits ein Riesenrennen lief, und verhinderte damit den Europa-Triumph in Dubais Monsterrennen. Ebenfalls mit viel Speed im Gepäck kam Emblem Road angeflogen, sicherte sich knapp Rang drei vor T O Keynes, einem weiteren Japaner.

Adrie de Vries war mit Salute The Soldier ebenfalls lange gut in der Partie, in der Geraden verließen den Schützling von Fawzi Nass dann aber ein bisschen, so dass man nach den geforderten 2000 Metern auf dem achten Platz den Zielpfosten passierte. Einen Platz vor “unserem” Holländer kamen Frankie Dettori und sein Partner Country Grammer und damit das Siegergespann aus dem Vorjahr über die Linie. Aus einer äußeren Box war diesmal nach sicher nicht optimalen Rennverlauf einfach nicht mehr möglich gewesen. Panthalassa und damit der Sieger des Saudi Cups legte vorne eine viel zu schnelle Pace vor und musste seinem Tempo am Ende Tribut zollen, Rang zehn stand letztlich zu Buche.

Siegjockey Kawada brauchte etwas um den größten Triumph seiner Karriere zu realisieren, die Freude über den heutigen Treffer kam dann aber über ihn: “Der Dubai World Cup ist eines der wichtigsten Rennen, viele Japaner waren heute Abend hier. Wir haben aber gewonnen, wir sind sehr glücklich. Mein Pferd war heute Abend das Beste. Er hat leicht gewonnen.”

 

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