Wer trotzt der Grewe-Übermacht?

17 Youngster die sich über 1400 Meter messen, das sind die Rahmenbedingungen für Deutschlands höchstdotiertes Zweijährigen-Rennen am Samstag. Die Gesamtdotierung von 200.000 Euro des in Iffezheim ausgetragenen Ferdinand Leisten-Memorial zieht Starter aus allen großen deutschen Quartieren an (zum Langzeitmarkt).

Den Vogel abgeschossen hat mal wieder Henk Grewe, der sechs Starter satteln wird. Angeführt wird das Aufgebot von Winterfavorit Rubaiyat, der allerdings mit einer Parallelnennung für das Gran Criterium (Gr.II) in Mailand ausgestattet ist. In zweiter Reihe stehen die Auktionsrennen-Sieger Mangkhut und Zavaro, die bei Rubaiyats Fernbleiben, wohl als erste Chancen nachrücken werden. Besonders Zavaro zeigte sich zuletzt noch einmal weiterentwickelt, mit Antoine Hamelin im Sattel, wird ein französischer Jockey eingeflogen. Hamaron, Kamran und Angel Face komplettieren das Grewe-Aufgebot.

In der Verlosung um den Sieg finden sich allerdings noch zwölf weitere Kandidaten, die hier mit teils großen Ambitionen anreisen können. No Limit Credit war zwar in Düsseldorf hinter Zavaro, danach folgte aber ein sechs Längen-Sieg im Dortmunder Auktionsrennen. Die Stute von Andreas Suborics gehört ebenso zu den Mitfavoriten wie Sound Machine (Mario Hofer). Im ersten Dortmunder Auktionsrennen vor rund einem Monat siegte sie gegen Schwesterherz und Alison, zwei Stuten, die am Sonntag im Preis der Winterkönigin (Gr.III) sicher nicht ohne Ambition starten könnten.

Wie es in einem solch großen Feld üblich ist, wird noch der ein oder andere Geheimfavorit an den Start kommen. Aus dem Stall des Vorjahressiegers kommt Soul Train (Andreas Wöhler) an den Ablauf, sein zweiter Rang beim Debüt wurde aufgewertet. Big Beat (Andreas Suborics) war bei seinem Debüt ebenfalls Zweiter hinter einer guten Stute, Akatino (Karl Demme) gewann zuletzt vor Grocer Jack, der zu den Hoffnungen von Waldemar Hickst für 2020 gehört. Ebenfalls zu nennen ist Prince Percival (Markus Klug).

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