Es war in den letzten Monaten ein wenig still geworden um Torsten Mundry (Foto). Doch nun meldet sich der ehemalige Jockey jedoch zurück. Doch nicht im Trainergeschäft. Und dennoch wird er den Pferden und dem Galopprennsport weiter erhalten bleiben. Er hat ein Transportunternehmen für Vollblüter gegründet.
„In den letzten Wochen habe ich alle erforderlichen Auflagen erfüllt, die es braucht ein solches Unternehmen zu führen“, so Torsten Mundry am Dienstag gegenüber der „Sport-Welt“. „Dazu gehört natürlich auch der Führerschein für alle Klassen. Einen Transporter mit dem ich zwei Vollblüter transportieren kann habe ich mir auch schon gekauft“, so Mundry weiter.“
„Ich sehe vor allem in den Fahrten ins Ausland eine Marktlücke. Immer mehr deutsche Besitzer lassen ihre Pferde im Ausland laufen und diese Fahrten peile ich an“, so Mundry weiter. „Auch die Fahrt von deutschen Zuchtstuten ins Ausland ist eine weitere Möglichkeit, denn die deutsche Zucht ist unverändert gut und das wird auch im Ausland so gesehen.“
Koordiniert werden seine Fahrten aus Düsseldorf, wo Mundry nach wie vor auch am Stall von Sascha Smrzcek zu Gast ist. „Meine Leidenschaft ist der Galopprennsport und das Trainieren von Pferden, aber momentan sehe ich keine lukrativen Möglichkeiten in den Trainerberuf zurückzukehren. Natürlich werde ich bei Sascha Smrczek auch hin und wieder selbst in den Sattel steigen. Mit dem Transportunternehmen bleibe ich aber nah am Pferd, komme viel herum und bin auf zahlreichen Rennbahnen“, freut sich der 41-Jährige auf seine neue Aufgabe.
„Die Sache läuft gerade an, es wird in naher Zukunft noch eine Homepage geben und ich werde auch gezielt Werbung machen. Zunächst bin ich dankbar für jede Fahrt, die ich erhalte“, sagt Mundry, der eine Rückkehr in seinen alten Beruf als Galopptrainer aber im Hinterkopf hat. „Wenn die Rahmenbedingen stimmen, ist das nicht auszuschließen.“










