Dass der Championatskampf bei den Trainern noch einmal so spannend werden würde, wie er es jetzt ist, hätte vor wenigen Wochen wohl kaum jemand gedacht. An den letzten beiden Renntagen am Neusser Hessentor wird es nun noch einmal ganz interessant. Zu verdanken ist das dem Krefelder Mario Hofer (Foto), der an den letzten Renntagen viele Siege eingefahren hat und so bis auf drei Siege an Andreas Wöhler herankam.
Nun zählt an den letzten beiden Renntagen jeder Punkt und deshalb bietet der Österreicher jetzt auch die ganz schweren Geschütze auf. Aus seinem Krefelder Quartier gingen für den Renntag am Montag bei der Vorstarterangabe nicht weniger als neun Nennungen ein.
Zwei Pferde könnte Hofer im Zweijährigenrennen aufbieten, dazu Primera Vista im Ausgleich III und Pickwick im Ausgleich IV über 1500 Meter.
Und in den Altersgewichtsrennen fährt der Erfolgstrainer dann die ganz schweren Geschütze auf. Über 1500 Meter hat er Stall Jennys Gruppesieger Smooth Operator genannt und im Altersgewichtsrennen über 1900 Meter den auf Gruppe-Parkett platzierten Dreijährigen Point Blank, der bei einem eventuellen Sieg auch einen Wöhler-Erfolg durch Mi Senor verhindern könnte.
Andreas Wöhler hat neben Mi Senor auch noch Kings messenger im 2300 Meter-Rennen, und die Zweijährige Prima Danon bei den Youngstern genannt.
Fraglich ist allerdings noch, ob die Altersgewichtsrennen überhaupt zustande kommen, denn sie sind leider insgesamt nicht sonderlich kopfstark besetzt. Den Turf-Freunden wäre es auf jeden Fall zu wünschen, denn mit solchen Klassepferden gäbe es noch einmal ein furioses Finale (Machen Sie Ihre Meinung zu Geld).












