Team Valor verlegt Fokus nach Europa

Einer der Vorreiter der Syndikate und Besitzergemeinschaften im internationalen Turf, das von Barry Irwin gegründete und nach wie vor geleitete Team Valor, verschiebt seinen Fokus nach Europa.

Etwas derartiges hatte Irwin bereits intern verlauten lassen vor einigen Wochen, nun wurde die neue strategische Marschrichtung öffentlich.

Rund 30 Pferde bleiben aktuell in den USA in Training und bei den dortigen Trainern, alle neuen Aktivitäten sollen indes nur noch in Europa stattfinden. Das hat Barry Irwin gegenüber Bloodhorse.com offiziell bestätigt.

„Das ist für uns besser und da können wir mehr Spaß haben“, so Irwin, „mit dem, was in Amerika aktuell im Rennsport passiert macht mir das keinen Spaß mehr, deshalb wechseln wir nach Europa. Einzig wenn wir einen Triple Crown Kandidaten im Auge hätten, würde der in Amerika bleiben, der Rest wird in Europa trainiert.“

Die aktuelle Dopingproblematik in den USA ist der Hauptgrund für den Wechsel, Irwin gilt als großer Kritiker eines laschen Umgangs mit Doping und hat auch das Verhalten der Rennsportbehörden im Fall Justify scharf kritisiert.

1987 war Irwin als Clover Racing Stables gestartet, seit 1992 ist Team Valor der Name. Unglaubliche 321 Stakes-Siege, 29 davon Gruppe I, sind seitdem zusammengekommen. Im Team Valor sind nach Aussage von Irwin rund 250 Besitzer aktiv, von denen 65 der Kern sind, die pro Jahr immer an mehreren beteiligt seien.

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