Noch zehn Tage, dann geht es im französischen Rennsport endlich weiter. Und das dann in ParisLongchamp gleich mit einem Renntag, der es in sich hat. Nicht weniger als vier Grupperennen, und ein Listenrennen befinden sich unter den zehn Prüfungen, die bei der Wiederaufnahme der Rennen im Nachbarland im Bois de Boulogne auf dem Programm stehen.
Und es werden einige Superstars der französischen Szene (ausländische Starter sind derzeit bekanntlich nicht zugelassen) an den Start kommen. So gibt sich der Prix du Jockey Club-Sieger und letztjährige Arc-Dritte Sottsass die Ehre. Der Siyouni-Sohn hat das Hauptrennen, den zur Gruppe II zählenden Prix d’Harcourt, als Ziel, der nach der Kürzung der Rennpreise in diesem Jahr mit 90.000 Euro dotiert ist.
Ein weiterer Gruppe I-Sieger, der am 11. Mai auf dem Rechtskurs an den Start kommt, ist der von Andre Fabre für Godolphin trainierte Victor Ludorum. Der Shamardal-Sohn ist bei drei Starts noch ungeschlagen, und gewann am Arc-Wochenende den Prix Jean-Luc Lagardere auf höchstem Level, als er sich mit einer dreiviertel Länge Vorsprung gegen den Schlenderhaner Alson, der inzwischen sein Trainingsgefährte ist, durchsetzen konnte.
Victor Ludorum, der aktuell als Favorit für die Poule d’Essai des Poulains gilt, soll den mit 56.000 Euro dotierten Prix de Fontainebleau bestreiten, ein Gruppe III-Rennen über die Meile für dreijährige Hengste und Wallache.
Weitere Grupperennen in ParisLongchamp am 11. Mai sind der Prix de la Grotte (Gr.III, 1600 m, 56.000 Euro) für die dreijährigen Stuten, und der Prix de Saint-Georges (Gr.III, 1000 m, 56.000 Euro) für die dreijährigen und älteren Flieger. Für alle Rennen ist am Dienstag Nennungsschluss.