Spanien stellt mit Furioso den Schneekönig in St. Moritz

Spanien trumpft im europäischen Rennsport immer mehr auf. Am Sonntag ging der Sieg im Longines 82. Großer Preis von St. Moritz nach dort.

Furioso, geritten von Vaclac Janacek, ist der neue Schneekönig im Engadin, gewann das Rennen auf dem zugefrorenen See vor der malerischen Alpenkulisse am Sonntag eindrucksvoll.

Einmal in Front gezogen, gab es für den sechs Jahre alten Wallach, der einen Konditionsstart in Pau Ende Januar auch siegreich gestaltet hatte, keine Gegner mehr.

Mordred (Rene Piechulek), als Favorit ins Rennen gegangen, wurde im Ziel des mit 100.000 Schweizer Franken dotierten Rennens Zweiter, Rang drei ging an den von Bauyrzhan Murzabayev gerittenen Nubius aus dem Kölner Rennstall von Peter Schiergen. Nubius war damit bestes deutsches Pferd im Rennen. Autumn Twilight, der von Mats Snackers trainiert wird, wurde Fünfter, hatte lange die Führung inne.

Am Start wurde die Schimmelstute Lyrical reiterlos, sorgte im Anschluss für einige Turbulenzen, was vor allem einigen Kandidaten, die im Mittel- und Hintertreffen galoppierten, einen Strich durch die Rechnung machte.

Guillermo Arizkorreta Elosegui ist der Siegtrainer, er ist noch in bester Erinnerung in Deutschland, als er in Iffezheim 2021 gleich zwei Gruppe-Rennen gewinnen konnte. Kitty Marion in der Casino Baden-Baden Goldenen Peitsche und Rodaballo im Kronimus Oettingen-Rennen sorgten für diese Sensation.

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