Auch nach der Sommerpause heimstark?

In die Mannheimer Sommerpause verabschiedete sich Marco Klein am 20.Juni mit nicht weniger als vier Siegen. Nun geht es knapp drei Monate nach dem letzten Renntag weiter, nach Möglichkeit soll es wieder den ein oder anderen Sieg für den traditionell stark vertretenen Coach geben.

Am besten mit einem Blitzstart. Das erste Rennen (zum Rennen) startet bereits um 11.25 Uhr, denn die PMU ist bei den ersten fünf Prüfungen mit an Bord. In dem Maidenrennen für die Dreijährigen über 1900 Meter bietet er ein Trio auf, Chancen könnte besonders Reine Noire haben, Stalljockey Tommaso Scardino reitet die Stute, deren letztes Laufen laut ihrem Trainer als entschuldigt gilt. Als Favoritin schlägt wohl La Aluna (Pavel Vovcenko) auf.

Das sportliche Highlight ist der Preis der B.A.U Mannheim, ein Ausgleich II über 1900 Meter (zum Rennen). Hier kommt der Favorit aus Köln, denn Henk Grewes Numerion kommt in Mannheim bestens klar: Zwei Starts, zwei Siege. So lautet die Bilanz des Areion-Sohns. Auch Laquyood (Werner Glanz), der nach seinem Sieg in Baden-Baden den Besitzer gewechselt hat, dürfte Chancen besitzen, ebenso wie Pour le Coeur. Da muss sich das Duo von Marco Klein strecken, doch Kitaneso läuft auf seiner Heimatbahn meist richtig stark. Trainingsgefährtin Pietraia ist die einzige Dreijährige im Feld und ist für ihren Coach so etwas wie ein Geheimtipp: „Sie hat sich toll gemacht, ihre letzten Arbeiten waren sehr gut. Sie könnte mit dem niedrigen Gewicht überraschen.”

Insgesamt (zum Tagesmarkt) sind am Sonntag 20 Pferde auf ihrer Heimat vertreten, hinzu kommen viele Starter aus den anderen Trainingsquartieren. Sie alle kommen in den Genuss, der neuen, vollautomatischen Beregnungsanlage, die über den Sommer installiert wurden ist und die Möglichkeit eröffnet einzelne Abschnitte der Gras– und der Sandbahn gezielt und punktgenau zu beregnen. „Dies wird die Sicherheit der Rennen und des Trainings für unsere 2- und 4-beinigen Sportler enorm verbessern, da wir immer gleichmäßige und damit optimale Bedingungen herstellen können“, freut sich Präsident Stephan Buchner.

Früh aufstehen lohnt sich, denn der Rennverein lädt noch vor dem ersten Rennen zum Rennbahnfrühstück. Außerdem Inhalt des Programms: Das große Trakehnerrennen und ein Hutwettbewerb.

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