Solides Comeback von Namos

Deutschlands Top-Sprinter der Jahre 2019 und 2020 hat nach rund einem Jahr Pause am Dienstagnachmittag ein anständiges Comeback gegeben.

In Chantilly kam der sechsjährige Hengst aus dem Stall von Dominik Moser erstmals seit seinem Auftritt in den Diamond Jubilee Stakes von Royal Ascot im vergangenen Juni wieder an den Ablauf. Im Prix Servanne, einem mit 52.000 Euro dotierten Listenrennen belegte Namos am Ende Rang acht, lief dabei aber besser, als es die Platzierung aussagte.

Der von Wladimir Panov gerittene vierfache Gruppesieger wurde am Ende zwar “nur” Achter bei zehn Startern, kam aber lediglich etwa zwei Längen hinter dem Sieger ins Ziel der 1200-Meter-Prüfung. Lange sah man Namos, den Moser für Petra Strucke trainiert, in vorderen Regionen des Feldes, erst auf den letzten Metern schienen ihm die Körner nach der langen Pause noch zu fehlen.

Der aus Brümmerhofer Zucht stammende Hengst war als 40:1-Chance in die Partie gegangen, galt damit als zweitlängster Außenseiter.

Derweil ging die Sprintprüfung an Prince Lancelot (Fabrice Chappet/Stephane Pasquier), der den wieder einmal stark laufenden Manjeer, den Carina Fey für die Schweizer Besitzerin Natalie Steinmann trainiert, auf Rang zwei verwies. Dritter wurde Stormbringer (Gavin Hernon/Toni Piccone).

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