Skikjöring: Urgesteine Moro und Broger hören auf

Das Rennjahr 2022 ist gerade vorbei, schon stehen in naher Zukunft die ersten HIghlights der neuen Saison auf dem Programm. Einer der ersten Höhepunkte des europäischen Rennkalenders sind die Schneerennen in St. Moritz.

Im Rahmen des 116. White Turf-Meetings wird es auf dem zugefrorenen See im Engadin in 2023 drei Renntage geben. Am 5., 12. und 19. Februar geht es im Nobelskiort wieder um Sieg und Plätze. Als eine der ersten News zum diesjährigen Schneemeetings gibt es allerdings etwas nicht so schönes zu berichten.

Denn zwei Urgesteine werden 2023 nicht mehr mit von der Partie sein. Die Rede ist von den beiden erfolgreichsten Skikjöring-Fahrern Franco Moro und Jakob “Köbi” Broger, die seit der Einführung der Skikjöring-Trophy im Jahr 1990 zusammen 18 der 31 vergebenen Titel einheimsten. Broger, der auf insgesamt elf Titel zurückblicken kann, tritt als amtierender König ab. In 2022 holte er mit Vienna Woods die Krone in St. Moritz. Moro, der insgesamt sieben Mal die Gesamtwertung holte, siegte zuletzt im Jahr 2015 mit Dreamspeed.

“Der Kampf um die Königskrone war uns all die Jahre Ansporn für unsere Leidenschaft. Und oft durften wir auch schöne Erfolge feiern. 18 der 31 möglichen Titel gingen an uns. Nach nunmehr 37 respektive 24 Teilnahmen als Fahrer und mit bald 63 Jahren ist der Zeitpunkt für unseren Rücktritt als Fahrer und das Platzmachen für den Nachwuchs richtig”, so Moro und Broger gegenüber horseracing.ch.

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