Sisfahan Siebter im Gold Cup – Ardakan Vierter

Alle Augenpaare waren am Samstag um 13.40 Uhr unserer Zeit auf den von Henk Grewe für Darius Racing und Michael Motschmann trainierten Sisfahan (41:1) gerichtet, der in Meydan im Dubai Gold Cup (Gras) als einer von 15 Teilnehmern seine Startbox bezog. Und der deutsche Derbysieger von 2021 lieferte wie schon zuletzt in Saudi Arabien wieder eine gute Leistung ab. Auch wenn es in der mit einer Million Dollar dotierten Gruppe II-Prüfung für einen Platz ganz vorne am Ende nicht ganz reichte, war sein Umfeld nach dem Rennen auch mit einem noch mit 10.000 Dollar belohnten Rang sieben zufrieden.

“Wir hatten das Rennen, das wir uns gewünscht haben, der Jockey hat auch ausgezeichnet geritten. Ich glaube aber man hat deutlich gesehen, dass ihm die 3200 Meter dann doch ein bisschen zu weit wurden. Wir werden jetzt auch in der Distanz wieder runtergehen, das war auch schon vor dem Rennen der Plan. Aber seine Leistung heute war trotzdem top, ich denke da gibt es keine zwei Meinungen”, so Holger Faust, Racing Manager von Darius Racing, kurz nach dem Rennen.

Sisfahan und sein Partner Jack Mitchell hatten das Rennen aus dem Hintertreffen aufgenommen, waren lange an letzter Stelle des Feldes zu sehen. Im Schlussbogen hatte man sich dann auf den Weg nach vorne gemacht und der Angriff sah für kurze Zeit wirklich vielversprechend aus. Doch dann kam es so wie Faust erläuterte. Der deutsche Gast wurde auf den letzten Metern ein bisschen Müde und stand den gut aussehenden Vortrag letztlich nicht ganz durch und drang nicht ganz nach vorne durch und passierte den Zielpfosten am Ende als Siebter.

Den Sieg im Dubai-Marathon holte sich das irische Gespann Broome (M. Matsushima, Mrs J. Magnier, M. Tabor, D. Smith) und Ryan Moore. Als der Favorit Siskany (Charlie Appleby/William Buick) schon fast in Sicherheit zu sein schien, packte der Schützling von Startrainer Aidan O’Brien noch einmal richtig an und hatte den Godolphin-Starter kurz vor dem Pfosten gestellt. Ryan Moore: Er ist ein unglaublich hartes Pferd, er hat heute alles gegeben und er hat gezeigt, dass er nicht umsonst auch noch als Siebenjähriger im Training ist.” 9:1 betrug die Siegquote des Ballydoyle-Vertreters, der am diesjährigen World Cup-Tag für den ersten Sieg eines ausländischen Starters sorgte. Rang drei ging durch Subjectivist (Charlie Johnston) ebenfalls an einen Europäer. Erfreulich für die deutsche Zucht: Einen Platz dahinter endete der Ex-Deutsche vom Gestüt Röttgen gezogene Marco Botti-Schützling Ardakan (seinerzeit von Markus Klug für Darius Racing betreut und Italienischer Derbysieger) auf Rang vier.

 

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