Sieben auf einen Streich! Deutsche räumen in Frankreich ab

Die deutschen Ställe räumten am Donnerstag in der französischen Provinz so richtig ab. In Wissembourg gingen nicht weniger als sechs der neun Rennen an Pferde aus hiesigen Quartieren. Den Auftakt machte dabei der von Manfred Weber trainierte Halbblüter Acteur de l’Ecu, der unter Trainertochter Berit Weber ein mit 10.000 Euro dotiertes Halbblutrennen über 3000 Meter gewann. Eine halbe Länge Vorsprung hatte er dabei im Ziel, auf Sieg gab es 28:10.

Für Sieg Nummer zwei sorgte eine Stunde später die von Markus Klug vorbereitete Röttgenerin Nauka, die sich unter Cyrille Stefan als 31:10-Chance in einem Altersgewichtsrennen über 2400 Meter (9.000 Euro) mit einem Hals-Vorteil gegen Andrea Rulecs Safebuster behaupten konnte. Auf den Plätzen drei bis fünf landeten mit Mandorine (M.Rulec), Aconito (R.Storp) und Sardegna (W.Glanz) auch deutsche Pferde.

Sieg Nummer drei war dann in einem Dreijährigenrennen über 2400 Meter (12.000 Euro) fällig, das sich der von Sascha Smrczek trainierte Summerside (Koen Clijmans, 31:10) mit eindreiviertel Längen Vorsprung gegen Werner Hefters Margie’s Rock sicherte. Anschließend ging ein mit 14.000 Euro dotiertes Jagdrennen über 3900 Meter in den Stall von Waldemar Himmel, für den der von Jean-Gilles Gueracague gerittene Nordstern als 29:10-Chance mit vier Längen Vorsprung gewann.

Den fünften deutschen Treffer machte dann die von Yasmin Almenräder vorbereitete Lady John John (Timo Degel, 28:10) in einem Altersgewichtsrennen über 2400 Meter (8.000 Euro) perfekt. Die Stute des Stalles Schalkmädchen gewann mit zwei Längen Vorsprung. Dritter wurde in diesem Rennen Conny Brandstätters Bebido. Und schließlich ging auch das letzte Rennen des Tages, ein Hürdenrennen über 3800 Meter (14.000 Euro) an ein deutsches Pferd. Dabei handelte es sich um den von Elfi Schnakenberg trainierten, und von Chris Roberts gerittenen Good Prince (24:10), der auf der Linie einen Vorsprung von viereinhalb Längen vor dem Zweitplatzierten hatte.

Um ein Haar hätte es sogar noch einen weiteren deutschen Sieg gegeben, doch im ersten Rennen des Tages, einem Zweijährigenrennen über 1000 Meter (13.000 Euro), musste sich Henk Grewes Touch of Real mit einem Hals geschlagen geben und wurde Zweite. Platz drei ging an Mario Hofers Damon Gibs.

Für den siebten deutschen Treffer am Donnerstag sorgte bei der Veranstaltung in Lyon-Parilly der von Heinz Hesse für den Stall Hexenberg trainierte T Kers. Der Vierjährige, der bereits zuletzt in Nancy erfolgreich gewesen war, gewann unter Höchstgewicht mit Maxime Guyon im Sattel ein mit 17.000 Euro dotiertes Handicap über 3150 Meter. 95:10 gab es am Toto auf den Sieg des Wallachs.

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