Manche nennen ihn den Magier aus Weilerswist, gemeint ist Trainer Christian von der Recke aus Weilerswist. Diesen „Spitznamen“ trägt er nicht zuletzt deswegen, weil er wo auch immer auf der Welt das richtige Rennen für jedes seiner Pferde findet.
Am Sonntag waren mal wieder zwei seiner Stallinsassen in Zweibrücken zu Gast, ein Ort, an dem er schon so manches Rennen gewonnen hat. Diesmal solle es gleich ein schnelles Doppel geben. Den ersten Treffer für das Weilerswister Quartier fuhr im Ausgleich IV über 1800 Meter Chipping Away ein (Zum Video). Der Wallach aus dem Besitz von Martin Veeck wurde von Trainertochter Antonia zunächst im Mitteltreffen gehalten, rückte dann aber schon in großer Haltung auf und war im Einlauf schnell überlegen. Für den Sieg in dem mit 8.000 Euro üppig dotierten Handicap gab es am Toto lohnende 8,4:1.
Eine halbe Stunde später sorgte Stallneuzugang Absinth für den nächsten Recke-Punkt (Zum Video), als er das Altersgewichtsrennen über 1800 Meter gegen Prince Percival gewann. Auf Sieg gab es diesmal ungleich weniger. 3,6:1 war die finale Siegquote auf den Ritt von Anna van den Troost aus dem Besitz des Stalles Avatara.
Den Schlusspunkt der Sonntagsveranstaltung in Zweibrücken setzte Speedpferd Zenith (Besitzer Hans Gölz, 9,2:1) aus dem Stall von Elfi Schnakenberg, der wie immer von weit hinten am Ende angeflogen kam (Zum Video) und den schon wie den Siegerin wirkende Asifa noch sicher abfing. Siegreiter war Mirko Sanna, der sich nach dem Rennen natürlich zurecht freute: „Ich hatte am Anfang Probleme das Tempo mitzugehen, das war richtig schnell. am Ende hat uns aber der Boden geholfen, wir wurden richtig schnell.“ Gelaufen wurde die Abschlussprüfung als Ausgleich IV über 1800 Meter.