Er reitet schon wieder in bestechender Form. Die Rede ist vom aktuellen Jockey-Champion Bauyrzhan Murzabayev. Auch in Mülheim an der Ruhr hat es am Samstag nicht lange gedauert, bis der Kasache das erste Mal zugeschlagen hat. Und das erneut für seinen Chef Andreas Wöhler, der für das zweite Dreijährigen-Sieglosenrennen des Tages Christoph Berglars Praetorius sattelte.
Und mit dem von seinem Besitzer selbstgezogenen Novellist-Sohn könnte man wieder einen möglichen Kandidaten für das Deutsche Derby gesehen haben. Denn aus Position zwei wurde der Wöhler-Schützling mit jedem der 2000 Meter immer stärker und bekam auch den vom Start weg führenden Shut Down noch sicher in den Griff. Und das darf man sicher als sehr gute Leistung bezeichnen, denn im zweiten Maidenrennen des Tages wimmelte es unter den elf Startern nur so von Pferden, die Nennungen für die großen Rennen ihres Jahrgangs haben.
Der Siegjockey bestätigte diese Annahme nach dem Rennen: „Praetorius ist ein gutes Pferd. Er hatte gut gearbeitet und wir hatten heute ein gutes Rennen. Das hat alles super gepasst. Aber 2000 Meter sind das Minimum für ihn, er braucht es noch weiter.“ Rang drei ging an Tax For Max, der sich im Einlauf noch schön verbessern konnte. Für den Sieger könnte es jetzt in der Union weitergehen, denn die Kölner Derbyvorprüfung ist die einzige wofür er eingeschrieben wurde. Auf Sieg gab es heute am Toto 3,9:1, womit Praetorius das Rennen als Favorit aufnahm.