Pardubicka: Titelverteidigung oder deutscher Zuchterfolg?

Am Sonntag ist in Tschechien wieder einmal Zeit für die Velka Pardubicka (5.000.000 Kronen, 194.000 Euro), ein Traditionsrennen an dem sich die Geister scheiden. Fast sieben Kilometer, genau 6.900 Meter, ist das Jagdrennen lang und 31 Hindernisse stellen sich den Pferden und Reitern auf der Rennbahn in Ostböhmen in den Weg. (zum Langzeitmarkt)

In der 129. Auflage der „Pardubitzer“ kommt als Titelverteidiger dabei der von Pavel Tuma trainierte Tzigane Du Berlais wieder an den Start. Der Poliglote-Sohn konnte das Rennen 2018 bei seinem ersten Versuch gleich gewinnen und könnte nun natürlich nachlegen. Geritten wird der achtjährige Wallach von Jan Faltejsek, der die Pardubicka bei zwölf Versuchen fünf Mal gewann. Darunter war auch sein unvergessener Hattrick mit Orphee in den Jahren 2012, 2013 und 2014. Außerdem konnte Faltejsek diese Saison auch schon drei Siege in Deutschland einfahren. Obwohl Tzigane Du Berlais bei seinem letzten Rennen im Prix Mesta Pardubic Euro Equus, einem Listenrennen in Pardubitz, nur Fünfter wurde, gilt er als Favorit.

Auch aus deutscher Sicht ist das Rennen sehr interessant, denn dem aus der Zucht von Susanne und Jürgen Kleibömer stammenden Ange Guardian und seinem Trainingskollegen Theophilos werden gute Chancen angerechnet. Beide werden vom Erfolgstrainer Josef Vana vorbereitet.

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