Oldie Switzerland gewinnt Dubai Golden Shaheen

Das zweite Gruppe I-Fliegerrennen beim Renntag um den Dubai World Cup war das Dubai Golden Shaheen. In der mit zwei Millionen US-Dollar dotierten 1200 Meter-Prüfung ging es über die Sandbahn. Mit von der Partie in dem Sprint war der von Carina Fey trainierte Manjeer, der im vergangenen Jahr Dritter in der Goldenen Peitsche in Baden-Baden war.

Der sechsjährige Wallach galt trotz seiner guten Formen beim Dubai World Cup Carnival im Feld von 13 Pferden unter Eddy Hardouin allerdings als Außenseiter. Und am Ende reichte es für den von der Deutschen in Chantilly trainierten Wallach auch nur zum neunten Platz.

Der Sieg ging an das älteste Pferd im Feld, den 21,0:1-Außenseiter Switzerland, der unter Tadgh O’Shea ganz leicht zum Zuge kam, und somit für den ersten Sieg am World Cup-Abend in der ersten Saison für Trainer Bhupat Seemar sorgte. Platz zwei ging an den japanischen Gast Red Le Zele (Takayukaí Yasuda/Yuga Kawada), hinter dem Dr. Schivel (Mark Glatt/Flavien Prat) im sechsten Rennen des Abends der sechste Favorit war, der nicht gewinnen konnte.

“Das ist wirklich unglaublich. Ein acht Jahre alter Sprinter, der sich anscheinend nochmal verbessert hat und bei seiner dritten Teilnahme an diesem Rennen plötzlich überlegen gewinnt. Er hatte schon zu Jahresbeginn in einem Listenrennen eine großartige Leistung gezeigt, da hatten wir uns schon einiges versprochen, auch wenn er im Februar dann ein Streichergebnis geliefert hat. In den letzten Tagen aber hatten wir das Gefühl, dass er aufblüht. Tadgh O´Shea hat in fantastisch geritten, erst gewartet, hat die Speedpferde laufen lassen und dann seine Endgeschwindigkeit genutzt und ihn auf der Zielgeraden freigesetzt”, so Bhupat Seemar nach dem Rennen.

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