Der Gruppesieger Mansour (3,2) eröffnete am Donnerstag in Hamburg die zweite Abteilung der Galopper. Start-Ziel setzte sich der von Pavel Vovcenko für Besitzerin und Züchterin Angelika Muntwyler trainierte Tai Chi-Sohn im Nachwuchsförderpreis der Mehl-Mülhens-Stiftung durch, wobei sich das Wort „Nachwuchs“ ausdrücklich auf die Reiterinnen und Reiter dieses Rennens bezog. Denn Mansour ist mittlerweile neun Jahre alt, aber immer noch nicht müde, und nachdem er zuvor bereits eine gut ausgesuchte Aufgabe in Magdeburg gewinnen konnte, zeigte er in Horn eine weitere starke Leistung.
Dabei löste der Wallach die 2200 Meter-Aufgabe unter der Belgierin Lize Ghys-Dieteren ohne erkennbare Probleme, gleichwohl der 1,5:1-Favorit Any Moon im Einlauf länger versuchte das Blatt noch zu wenden. Doch wirklich in Schlagdistanz kam er nie. Platz drei belegte Wild Crusade.
„Das war eine große Überraschung, dass ich auf einem solchen Pferd sitzen durfte. Als es anfing zu regnen, dachte ich mir schon, dass es gehen kann“, sagte Lize Ghys-Dieteren.











