Die Mitgliederversammlung, die am Mittwoch in den Räumen des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen stattgefunden hat, und die um 14 Uhr begann, hat deutlich länger gedauert als geplant, es wurde nach Teilnehmerberichten sehr kontrovers diskutiert.
Sie hat sich mit der Revision in Sachen Deutsches Derby 2016 und mit dem Umgang mit Peitschenmissbräuchen im Allgemeinen befasst, was Klarstellungen in der Rennordnung oder Neuformulierungen in der Rennordnung angeht.
Offiziell verlautbart wird im Augenblick von Seiten des Direktoriums noch nichts. Auf entsprechende Anfrage wurde der Sport-Welt mitgeteilt: „Sowohl Vorstand als auch Mitgliederversammlung haben sich sehr intensiv mit den Fragen beschäftigt. Eine offizielle Mitteilung kommt im Laufe der kommenden Woche.“
Nach der Sitzung erscheint indes sicher, dass sich das Obere Renngericht, in vermutlich neuer Zusammensetzung, aber unter Federführung von Dr. Günter Paul, erneut mit dem Derby-Fall befassen wird.
Die Mitgliederversammlung hat indes sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es in Sachen eines Peitschenmissbrauchs keine Disqualifikation geben darf. Das hatte das Obere Renngericht in einer Entscheidung, die später vom Renngericht als „Nicht-Urteil“ bezeichnet wurde, deutlich anders gesehen und das Postulat ausgegeben, die beiden Derby-Erstplatzierten zu disqualifizieren.













