Marmelo und Ispolini müssen verzichten

Jetzt ist es Gewissheit: Schon Anfang der Woche deutete einiges daraufhin, dass es für zwei große europäische Hoffnungen für den Melbourne Cup (zum Langzeitmarkt) nicht reichen wird.

Marmelo und Ispolini wurden von den australischen Stewars nach Verdacht auf Verletzungen in eine Pferdeklinik gebracht, um herauszufinden, ob sie am „Race that stops a nation“ teilnehmen dürfen. Am Mittwoch fiel die Entscheidung, dass der von Hughie Morrison trainierte Zweite des Vorjahres Marmelo und Godolphins Ispolini (Charlie Appleby), der im September noch das Deutsche St.Leger (Gr.III) in Dortmund gewann, nicht starten dürfen.

Doch die Entscheidung ist höchst umstritten, in erster Linie bei Marmelo. Die Stewards gaben an, dass man nach dem Scan an einer modernsten CT-Einrichtungen für Pferde weltweit, einen Anbruch des vorderen als auch des hinteren Röhrbeins bei Marmelo festgestellt hat. Eine Aussage, die Morrison vehement anzweifelt: „Die dort eingesetzte Technologie ist erst seit sechs Wochen verfügbar und die Ergebnisse geben in keiner Weise die Untersuchungen, die in Newmarket durchgeführt wurden, wieder. Wir fanden es toll hier her zu kommen und die ganzen Vorbereitungen für den Start einzugehen, wir sind schockiert, dass diese Situation eingetreten ist, die niemals hätte passieren dürfen“, so Morrison gegenüber der Racing Post.

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