Mannheim: Ein Dream-Team verhindert – Ein anderes springt ein

Marco Klein wird am Samstag auf der Mannheimer Heimatbahn nur eine Starterin haben, sein Stalljockey Tommaso Scardino wird aufgrund einer Sperre gar nicht zum Einsatz kommen. Beide waren auf der Waldrennbahn in der Vergangenheit Garanten für Sieger. Was also tun als Wetter? Mehr als sich anderweitig umzuschauen, bleibt einem nicht übrig.

Beim Blick in die Statistik stößt man sofort auf eine Reiterin, die sonst vielleicht etwas unter dem Radar fährt: Jaqueline Laquai. Die 21-jährige wird an diesem Seckenheimer Renntag genau einen Ritt ausführen und bisher kam sie mit dem etwas eigenwilligen Kurs sehr gut zurecht. Dreimal war sie seit Beginn des vergangenen Jahres dort im Einsatz. Zwei Siege und ein zweiter Platz stehen dabei zu Buche, es könnte weiß Gott schlechter sein.

Und auch ihr Pferd, was in Mannheim nicht ganz unwichtig ist, kommt auf der Waldrennbahn bestens zurecht. Rum Tum Tugger, vorbereitet von Besitzertrainer Christoph Masser, hat in Mannheim sechs Starts absolviert, siegte dabei dreimal und erzielte zudem noch zwei zweite Plätze. Außerhalb der Geldränge landete er in Mannheim nie. Man kann also getrost von einem Dreamteam sprechen, das sich am Samstag auf in Richtung Seckenheim macht. Beide haben vor Ort im April auch schon gemeinsam gewonnen.

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