Macht Serena ein „schnelles Doppel“ klar?

Der Pfingstmontag ist mit drei Veranstaltungen vollgepackt. Den Anfang macht Hannover bereits um 11.00 Uhr mit dem ersten von insgesamt elf Rennen. Im Zentrum stehen zwei Listenrennen für die Stuten.

Als sechste Tagesprüfung, damit auch die Letzte die noch über den PMU-Toto bewettbar ist, kommt der Großer Preis der Genossenschaftlichen FinanzGruppe (LR/25.000) zur Austragung (zum Langzeitmarkt). Vier dreijährige Stuten nehmen es mit den älteren Semestern auf. Mit Shafran Mnm aus dem Stall von Werner Haustein kommt die Favoritin der 1400 Meter-Prüfung aus dem jungen Lager. Die Shamardal-Tochter trumpfte vor knapp vier Wochen bei ihrem Deutschland-Debüt groß auf, als sie im Ausgleich II ihren Gegnern keine Chance ließ. Bereits zuvor blieb sie in ihrer frühen Heimat Polen ungeschlagen. Auch Power Zone (Andreas Wöhler) ist bei ihrem Jahresdebüt unter den gemeinten Pferden zu finden. Die englische Gaststute Adelante wird von George Baker trainiert. Unter der Jockeyamazone Nicole Currie, die ihren ersten Deutschland-Ritt absolvieren wird, müsste die Zoffany-Tochter ihre letzten Leistungen aber doch etwas steigern um ganz vorne mitzumischen. Aus dem Lager der älteren Stute ist besonders Clear For Take Off (Dominik Moser) beim Start auf der Heimatbahn zu beachten.

Knapp eine Stunde später wird dann das zweite Listenrennen des Tages entschieden. Der Große Preis der Hannoverschen Volksbank (25.000 Euro) ist ausschließlich den älteren Pferden vorbehalten (zum Langzeitmarkt). Über 2000 Meter kommen acht Stuten an den Ablauf, die Favoritenrollen sind klar verteilt. Denn mit der von Hans-Jürgen Gröschel trainierten Serena kommt eine überlegene Listensiegerin de Frühjahrsmeetings in Iffezheim keine zwei Wochen später wieder an den Start. Die Soldier Hollow-Tochter aus dem Besitz des Gestüts Paschberg ist großartig drauf, das zeigte sie bereits im Vorfeld ihres Treffers im Badischen. Schon bei ihrem vorherigen Auftritt distanzierte sie als Zweite in einem Hannoveraner Listenrennen ihre wahrscheinlich gefährlichstes Konkurrentin am Montag, Akua’rella um zweidreiviertel Längen. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Schimmelstute Abadan aus dem Quartier von Henk Grewe. Ihre Leistungen sind teilweise recht schwankend, doch auf  dem sechsten Platz in Oleander-Rennen (Gr.II) lässt sich aufbauen. Die übrigen fünf Kandidaten gehören dem Außenseiterfeld an, am ehesten für eine Überraschung  kommt noch Edith aus dem Stall von Roland Dzubasz in Frage.

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