Lord Of The Alps mit starkem Weißmeier-Debüt

Es war gewiss kein gewöhnlicher Start in den Dortmunder Silvester-Renntag am Samstag.

Zu frisch war die Schocknachricht vom Tode des Dortmunder Präsidenten Andreas Tiedtke, der Mitte der Woche im Alter von nur 53 Jahren völlig unerwartet verstarb. Doch im Sinne Tiedtkes entschloss man sich den letzten Renntag des Jahres so normal wie möglich abzuhalten, die Jockeys trugen Trauerflor.

Und so war Lord Of The Alps (5,1) der erste Sieger am Samstag. Bei seinem ersten Start für Trainer Fabian Xaver Weißmeier gewann der Lord of England-Sohn, der zuvor von Mark Johnston und zuletzt von Andreas Schärer trainiert wurde, das Verkaufsrennen über 1800 Meter mit einem starken Schlussakkord. 150 Meter vor dem Ziel packte der Fünfjährige aus dem Besitz des Stalles Grischun stark an und fing den länger führenden Kingdom Of Heaven noch leicht ab. Rang drei ging an Esprit De Corps. Verkauft wurde nach dem Rennen keiner der Kandidaten (Zum Video).

„Er ist ein typischer Steher. Ich musste im Schlussbogen schon früh anfangen. Aber er ist zäh und kämpfte sich zurück. Das war schon beeindruckend“, so Siegreiter Robin Weber nach dem Rennen. „Er gehört Schweizer Besitzern, die ihn zu mir ins Training gegeben haben“, sagte Fabian Xaver Weißmeier gegenüber GaloppOnline.de. „Mal sehen, was wir noch mit ihm machen. Jetzt soll er erst einmal zurück nach Hause kommen.“

Es war übrigens nicht der erste Deutschland-Start für den Sieger. 2020 wurde er unter der Regie von Mark Johnston Sechster im Hamburger Steher-Auktionsrennen zu Sahib’s Joy.

 

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