Aus deutscher Sicht fing der Renntag um den Prix de l’Arc de Triomphe am Sonntag in Longchamp schon einmal sehr gut an. Denn als Riesenaußenseiter (ca. 400:10) lief der von Waldemar Hickst vorbereitete Tres Rock Danon im Prix du Cadran, dem 4000 Meter-Marathon auf Gruppe I-Parkett, auf den zweiten Platz hinter dem Sieger Kasbah Bliss.
Unter Andreas Suborics hatte der Hengst des Stalles D’Angelo in dem mit 250.000 Euro dotierten Highlight für die Extrem-Steher über die erste Hälfte des Weges an der Spitze auszumachen. Dann wurde er von der englischen Stute Elyaadi abgelöst. Doch während diese in der Zielgeraden schnell nachließ, zog der deutsche Vertreter an der Innenseite immer wieder an.
Für einen Moment sah es sogar so aus, als könne der Rock of Gibraltar-Sohn das Rennen gewinnen. Doch dann erwies sich in der Bahnmitte der Favorit Kasbah Bliss (Francois Doumen/Gerald Mosse) als zu stark. Der Neunjährige, das älteste Pferd im Feld, hatte lange auf dem letzten Platz gelegen, doch nach tollem Ritt von Mosse kam er am Ende mit seinem starken Speed noch zu einem leichten Sieg.
Für den eisenharten Wallach (Foto) war es bereits die vierte Teilnahme an diesem Rennen. 2008 war er Vierter gewesen, 2009 Zweiter, 2010 Dritter. Nun klappte es also beim vierten Versuch für den Kahyasi-Sohn.
Andreas Suborics zeigte sich natürlich hochzufrieden: ‚Ich habe zweihundert Meter vor dem Ziel sogar kurz an den Sieg geglaubt. Tres Rock Danon zog imm er wieder an, dann kam doch noch einer vorbei. Schade, aber er lief ein ganz großes Rennen, das Beste in seinem Leben.‘
Ganz knapp war es auf den Plätzen. Hier teilten sich die beiden Fabre-Pferde Ley Hunter und Brigantin in totem Rennen den dritten Platz.










