Karriereende: Wisperwind zieht zu Robin Weber!

Auf der Rennbahn waren die beiden das absolute Traumpaar: Robin Weber und Wisperwind. Stolze zehn Mal passierte Weber im Sattel von Wisperwind den Zielpfosten als Erster, feierte auf dem mittlerweile siebenjährigen Seriensieger aus dem Grewe-Stall auch den einzigen Frankreich-Erfolg seiner Reiter-Karriere. Wie nun bekannt wurde, sind die beiden bald wieder ein Team: Denn Wisperwind wird seine Karriere beenden und Robin Weber den siebenjährigen Wallach als Reitpferd übernehmen.

Bei Henk Grewe erreichte der It’s Gino-Sohn aus der Zucht des Stall 5-Stars Kultstatus. Als bei sieben Starts nicht ein einziges Mal platziertes Pferd übernahm Grewe Wisperwind als Vierjährigen, formte diesen zum Seriensieger und Listen-Zweiten. Bei 31 Starts für den Grewe-Stall gewann Wisperwind satte 18 Rennen, schaffte noch im Februar dieses Jahres das noch nicht dagewesene Kunststück mit dem Steepler-Gewicht von 74 Kilo ein Handicap mit Gijs Snijders auf der Neusser Sandbahn zu gewinnen. Sand war ohnehin der Lieblinsguntergrund von Wisperwind. Bei 13 Starts auf den Allwetterbahnen in Dortmund, Neuss, Mons oder Chantilly gewann er elf Rennen und steigerte sich auf einen Sandbahn-GAG von 90,5 Kilo.

„Wir sind unendlich dankbar für all das, was wir mit Wisperwind erleben durften. Henk Grewe und sein Team haben wundervolle Arbeit mit ihm geleistet, ein besonderer Dank gilt hier Renate Beltermann. Wisperwind ist mittlerweile aber ein alter Herr, der dieses Jahr leider vermehrt immer wieder kleine Wehwehchen hatte und daher auch nicht mehr sein wahres Können zeigen konnte. Wir haben uns daher nun dazu entschlossen, Schluss zu machen. Er hat genug geleistet und sich ein tolles Rentnerleben mehr als verdient“, so Besitzer Sebastian Weiss.

Weiss weiter: „Bei Robin ist Wisperwind in den allerbesten Händen, er kennt und liebt dieses Pferd“. „Wir werden ihn natürlich hier im Rennstall vermissen. Wisperwind war ein besonderes Pferd mit einem großen Herzen und tollem Kampfgeist. Wenn er die passenden Bedingungen hatte und seinen Rhythmus fand, dann hatte er auch richtig Klasse“, so Henk Grewe über den bisher einzigen Galopper, mit dem er in seiner Trainerkarriere eine zweistellige Anzahl an Rennen gewinnen konnte.

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