Japanischer Sieg im Caulfield Cup – Sound Check Zehnter

Mit dem Caulfield Cup stand am Samstag auf der gleichnamigen Bahn eines der größten Rennen in Australien auf dem Programm. Mit von der Partie war in dem mit fünf Millionen Australian Dollar dotierten Gruppe I-Rennen über 2400 Meter auch der früher von Peter Schiergen trainierte Ittlinger Sound Check, der “Down Under” unter dem Namen “Sound” startet. Der Lando-Sohn galt im Feld von 18 Startern allerdings als längster Außenseiter, stand 96,5:1, als sich die Boxen öffneten.

Doch der Ex-Deutsche, der inzwischen von Michael Moroney trainiert wird, lief gar nicht so schlecht, kam noch mit den vorderen Pferden um die letzte Ecke, musste dann eine grobe Behinderung hinnehmen, und arbeitete sich danach noch auf den zehnten Platz, für den es immer noch rund 66.000 Australian Dollar gab. Mit dem Kampf um den Sieg hatte er allerdings nichts zu tun. Dieser ging an den japanischen Gast Mer de Glace (7,7:1), einen Seriensieger aus dem Stall von Hisashi Shimizu.

Unter Damian Lane zeigte der Rulership-Sohn soviel Speed, dass er bis zur Linie noch ganz leicht mit einer Länge Vorsprung vor Vow and Declare zum Zuge kam, hinter dem der Frankel-Sohn Mirage Dancer den dritten Platz belegte. Für Mer de Glace war es der sechste Sieg in Folge.

Unplatziert blieb am Samstag in Randwick mit Articus auch ein weiteres, früher in Deutschland trainiertes Pferd. Der Areion-Sohn aus dem Stall von Kris Lees kam in einem Handicap über die Meile auf den siebten Platz im Feld von elf Pferden.

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