Das Hoppegartener Diana-Trial, Gruppe II-Prüfung über 2000 Meter und mit 65.000 Euro dotiert, war der große Höhepunkt am Pfingst-Sonntag in Berlin-Hoppegarten. Und mit der dreijährigen Areion-Tochter Vanjura (A. Pietsch, Archivfoto) siegte die Lokalmatadorin im fünfköpfigen Aufgebot.
Die große Favoritin Elle Shadow (A. Starke) legte unmittelbar nach dem Öffnen der Startboxen ein höllisches Tempo vor, Waldjagd (E. Pedroza) galoppierte an zweiter Stelle gefolgt von Vanjura (A. Pietsch) und hinten war Val de Rama (A. Helfenbein) vor Nicea (F. Minarik) auszumachen.
Bis zum Schlussbogen änderte sich an dieser Formation nichts. Dann lief die Ravensbergerin Waldjagd an Elle Shadow heran und vorbei, während außen German Racing Clubs Vanjura immer weiter marschierte und tatsächlich den Hoppegarten-Triumph schaffte!
‚Vanjura ist eine Klassestute auch auf europäischer Bühne, das hat man heute gesehen. Denn sie hat die besten Stuten aus Deutschland hier geschlagen und bewiesen, dass Düsseldorf nur ein Ausrutscher war‘, sagte Roland Dzubasz, der seine Galopper vor Ort sehr erfolgreich vorbereitet.
Im Asterblüte-Lager um die Wittekindshoferin Elle Shadow herrschte Ratlosigkeit. Keiner konnte die Schlappe so richtig verstehen, Jockey Andrasch Starke meinte, dass seine Partnerin vielleicht insgesamt im Rennen zu eifrig gewesen sei, so nur Dritte wurde.
Anders die Lage bei Waldjagd. Hier war Andreas Wöhler sehr zufrieden, die Ravensbergerin, die Zweite wurde, hielt sich auch das erste Mal auf Gruppeparkett engagiert sehr gut und ‚ist noch immer ein bisschen grün‘, so Andreas Wöhler.
Stall Nizzas Nicea wurde im Ziel Vierte und blieb damit noch deutlich vor der Valdino-Schwester Val de Rama, die nur als letztes Pferd einkam.









