Hoppegarten-Zukunft: “Klares Zeichen”

„Quo vadis, Hoppegarten?“ Unter diesem Titel haben wir uns unter anderem im Mai 2022 in der Sport-Welt-Ausgabe Nummer 34 mit der Zukunft der Parkbahn beschäftigt. Damals schienen sich die Ereignisse in Hoppegarten zu überschlagen und es ging in politischen Diskussionen um nicht mehr und nicht weniger als den Fortbestand der Rennbahn. Hintergrund der Turbulenzen war eine offenbar strikte Ablehnung eines durch die Rennbahn Hoppegarten GmbH eingebrachten Vorschlags für einen Stiftungsvertrag durch die Gemeinde, über den schon seit Jahren diskutiert wurde.

Nun machte Rennbahn-Eigner Gerhard Schöningh gegenüber der „Märkischen Allgemeinen“ noch einmal deutlich, „dass sein Engagement für den Pferderennsport in Hoppegarten finanzielle Grenzen hat.“ Schöninghs Forderung seit längerer Zeit: Ein klares Bekenntnis von Land und Kommune, dass man am Erhalt der denkmalgeschützten Rennbahn interessiert sei.

Nachdem über das Jahr gesehen verschiedene Treffen ergebnislos endeten, kann man nun zum Ende des Jahres offenbar einen Erfolg vermelden. Wie die „Märkische Allgemeine“ schreibt „hat sich die Situation erheblich entschärft.“ So machte das Land Mittel frei, um das kulturelle und baukulturelle Erbe zu fördern. „Jetzt wurde endlich auch der Abruf der Mittel bestätigt“, wird Gerhard Schöningh in der „Märkischen Allgemeinen“ zitiert. „Die Planungen bei uns laufen schon gut ein Jahr.“ Wie die Zeitung berichtet, belaufen sich die Mittel für die Sanierung der Rennbahn von Bund und Land auf 4,2 Millionen Euro, Rennbahn-Eigner Gerhard Schöningh beteiligt sich mit fünf Millionen Euro. Darüber hinaus erhält man vom Land in den Jahren 2023 und 2024 jeweils einen Betrag von 480.000 Euro. Gelder, die sowohl in die Sanierung als auch in den laufenden Betrieb gesteckt werden sollen. „Das stimmt mich positiv“, so Schöningh weiter. „Jedoch muss es auch eine Einigung mit der Kommune geben, da sonst die Zukunft der Rennbahn nicht gesichert ist. Ich bin froh über die beschlossenen Mittel, aber sie lösen nicht alle Probleme.“ Noch sind also nicht alle Hindernisse genommen, aber ein großer Schritt in die richtige Richtung scheint gemacht.

Auch Steffen Molks, Leiter der Arbeitsgruppe, die den Erhalt der Rennbahn sichern soll, zeigt sich mit den jüngsten Entwicklungen zufrieden, spricht gegenüber der „Märkischen Allgemeinen“ von einem „klaren Zeichen, dass die Rennbahn Bestand haben soll.“

 

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