Nach zwei Jahren in Hoppegarten wechselt Piotr Krowicki in diesen Tagen zurück nach Österreich. Dort, in der Heimat seiner Frau, war er vor seiner Berliner Zeit bereits acht Jahre zu Hause. ‚Ich werde von Wien aus als Freelancer arbeiten und wie bis vor zwei Jahren für verschiedene Trainer und Besitzer in Österreich, Italien und Polen reiten, auch nach Deutschland werden meine Reisen gehen‘, sagt der gebürtige Pole, der im Vorjahr bei Roland Dzubasz begann und kurz vor Jahrebeginn als Jockey am Stall zum Quartier von Hardy Hötger wechselte.
Bekannt wurde er in Deutschland im Jahr 2008 als Siegreiter auf Overdose im Lanson Cup (LR) in Baden Baden, bei einem von insgesamt vier Engagements auf dem Sprintstar aus Ungarn. Sein größter Erfolg als Hoppegartener Jockey gelang Krowicki mit Westfalensturm im Mai des laufenden Jahres, als Sieger im Audi Cup auf höchster Ausgleichsebene für den Hötger-Stall. Nach 14 Siegen in 2010 steigerte er seine Siegzahl auf 21 in der aktuellen Rennzeit.
Damit gibt es erstmals in der langen Geschichte des Turfs in Hoppegarten keinen aktiven Jockey mehr in den Trainingsquartieren vor Ort.











