Der Grand Prix: Die Stimmen der Aktiven

Itobo vor Royal Youmzain und Windstoß, das war das Ergebnis im Großen Preis der Badischen Wirtschaft (zum Video). Das haben die Aktiven gesagt:

Hans-Jürgen Gröschel (Trainer Itobo): „In der letzten Nacht habe ich geträumt, dass ich doch etwas trainieren kann. Inzwischen glaube ich fast etwas daran (lacht). Itobo war richtig gut auf dem Posten. Ich hatte auf ein entsprechendes Laufen gehofft, aber nicht, dass er gegen die besten deutschen Pferde so gewinnen würde. Ich freue mich sehr für das Pferd, er war schon oft in dieser Klasse vorne dabei, jetzt hat es zum Volltreffer gereicht. Eine Nennung hat Itobo nun für ein Gruppe III-Rennen in Hamburg. Ob wir diese Prüfung ansteuern, werden wir sehen.“

Marco Casamento (Jockey Itobo): „Das war mein erster Gruppesieg. Das Pferd hat einfach toll angezogen. Das Tempo hat ihm gut getan.“

Werner Gerhold (Besitzer Itobo): „Er wird im Alter immer besser. Warum ist schwer zu erklären, aber er hat sich langsam nach oben gearbeitet.“

Andreas Wöhler (Trainer Royal Youmzain): „Gewinnen will natürlich jeder, aber das war wirklich eine sehr gute Leistung beim ersten Jahresstart von Royal Youmzain. Wir gehen mit ihm nun nach Hamburg.“

Eduardo Pedroza (Jockey Royal Youmzain): „Das Abschneiden für das Jahresdebüt war gut. Leider hat er vorne ein Eisen verloren, es war aber alles in allem ein guter erster Start.“

Markus Klug (Trainer Windstoß): „Die Distanz war für Windstoß etwas kurz, und der Boden hätte elastischer sein können, doch seine Vorstellung war nicht schlecht. Hamburg ist sein Ziel.“

Holger Faust (Racing Manager Alounak): „Er lief okay. Ich hoffe, dass er gesund bleibt und endlich einmal weichen Boden antrifft. Das sind dann die paar Prozent, die fehlen, um so ein Rennen zu gewinnen. Das nächste Ziel wird Hamburg sein.“

Sarah Steinberg (Trainerin Wai Key Star): „Die Pace war hoch, er geriet früh unter Druck. Ich denke, dass wir mit ihm ein Rennen in Frankreich ansteuern, da ihm die Art, wie die Prüfungen dort gelaufen werden, mehr entgegenkommen sollte.“

Fabrice Veron (Jockey Wai Key Star): „Heute war es sehr schwer, mit einem Pferd von hinten zu kommen, denn die Bahn war sehr schnell. Man sollte ihm diese Form nicht zu hart ankreiden.“

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