Gejagter Lion Hunter rettet sich nach Hause

Hatte der Ausreißversuch Saba Storms früher am Tag knapp noch nicht zum Erfolg geführt, so konnte man aber schon erahnen, dass die Taktik des Gehens sicher am Sonntag in Düsseldorf nicht die schlechteste sein würde. Dieser Meinung waren dann wohl auch Lion Hunter (4,6:1) und sein Siegreiter Maxim Pecheur, die im Ausgleich III über 1400 Meter, dem Japan-Community-Preis von der Spitze aus am Ende nicht zu schlagen waren. Zwar wurde es zum Pfosten hin noch richtig eng, doch das Siegerduo hatte sich exakt so viel Kräfte übriggelassen, um sich ins Ziel zu retten.

Mächtig schnell wurde aus dem Hintergrund vor allem noch Grey Sparkle, die damit fast für den zweiten Tagestreffer ihres Coaches Sascha Smrczek gesorgt hätte. Ebenso für das Auge sehr gut in Schuss kam auf den letzten Metern und dass nach einem nicht einmal optimalen Rennverlauf Fabada, die man sich als ambitionierter Wetter sicher genauso auf den Merkzettel schreiben sollte.

Zurück zu heute: Maxim Pecheur wollte wie er im Anschluss sagte, das Rennen auch aus der äußeren Box von vorne angehen und hat das letztlich perfekt umgesetzt. “Er schlendert immer so ein bisschen, wenn er müde wird. Er kommt aber hier mit dem Kurs sehr gut klar und hat seine Sache einmal mehr sehr gut gemacht. Wir gehen mit ihm immer gern von vorne, um möglichen Behinderungen aus dem Weg zu gehen”, so Pecheur über die Taktik-Wahl. Trainersohn Rens Verbeekt, mit fast zwei Metern der körperlich längste Amateurrennreiter im deutschen Rennsport, ergänzte: “Maxim hat das einfach prima gemacht heute!”

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