Geht die Klug-Serie in der Winterkönigin weiter?

Dhaba, Well Spoken, Rock my Love und Whispering Angel. Mit diesen Stuten hat Markus Klug in den vergangenen vier Jahren den Preis der Winterkönigin (105.000 Euro) (zum Langzeitmarkt) gewonnen. Markus Klug, der Serienstar in dem über die Meile führenden Gruppe III-Rennen, welches er in diesem Jahr mit der chancenreichen Görlsdorferin Tickle Me Green (Maxim Pecheur) zum fünften Mal in Serie gewinnen kann. Doch noch ist es nicht soweit, denn das Feld ist ausgesprochen ausgeglichen.

Ein Mann, der aktuell eine tolle Stallform hat, möchte nämlich zum ersten Mal in seiner Trainer-Karriere die Winterkönigin gewinnen. Henk Grewe, der mit Rubaiyat bereits den aktuellen Winterfavoriten in seinem Stall hat, sattelt für dieses Unterfangen ein schlagkräftiges Trio. Am Sonntag kann er auf Eckhard Saurens Schwesterherz (Bauyrzhan Murzabayev), die Karlshoferin A Racing Beauty (Michael Berto) und Stefan Hahnes Flamingo Girl (Bayarsaikhan Ganbat) bauen. Wer von seinen drei Stuten die stärkere ist, vermochte Grewe nicht zu sagen, die Vorbereitungen und letzten Arbeiten waren jedoch von allen dreien zur Zufriedenheit des Trainers ausgefallen. Der Wettmarkt tendiert – wenn auch nur leicht – in Richtung von Schwesterherz, die mit drei Starts schon etwas erfahrenerer ist. Die Areion-Tochrter präsentierte sich im Prix du Calvados auch bereits auf Gruppe-Ebene. Auch wenn sie dort nur Platz vier von vier belegte, so besaß sie doch Momente, die ihr in Iffezheim erste Chancen einräumen sollten. Viel liegt jedoch nicht zwischen ihr und der Trainingsgefährtin A Racing Beauty, eine rechte Schwester der Gruppe I-Siegerin A Raving Beauty.
Shenouni ganz gefährlich

Ganz gefährlich ist auch die Schlenderhanerin Shenouni (Jean-Pierre Carvalho/Filip Minarik), die bei ihrem Debüt in Köln eine ganz reife Darbietung gezeigt, als sie in einem packenden Endkampf gegen Big Beat noch sicher zum Zuge kam. Miltcho Mintchev, der den Preis des Winterfavoriten schon einmal gewonnen hat (2014 mit Brisanto) sattelt am Sonntag Tabera (Eduardo Pedroza). Auch die Gleneagles-Tochter startete perfekt in ihre Karriere, als sie auf dem Düsseldorfer Grafenberg Always Dreaming, die am Sonntag im Premio Dormello starten wird, überlegen auf den zweiten Platz verwies. Auch das war eine Leistung, die schon jetzt nach höheren Weihen ruft.

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