Kann Fuhrmanns Bester diesmal Sand?

Es ist ein wenig ruhiger geworden um Frank Fuhrmann in den letzten Wochen. Mit dem angestrebten Championat wird es nichts, die Sieganzahl ging in der zweiten Jahreshälfte zu sehr zurück.

Das soll allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass der Trainer aus Möser die bislang erfolgreichste Saison seiner Karriere erlebt, denn das steht jetzt schon fest.

Mit 36 Siegen hat er vier Treffer mehr vorzuweisen, als in seiner bislang erfolgreichsten Kampagne im Jahr 2019, als es 32 Siege waren. Die Anzahl der Platzierungen (229) ist fast doppelt so hoch wie 2019 (121).

Beim Auftakt in die Sandbahnsaison 2022/2023 soll an der Top-Bilanz 2022 noch einmal ein wenig gearbeitet werden. Nicht weniger als neun Starter treten die Reise nach Dortmund an. Angeführt wird das Aufgebot vom nach GAG besten Pferd des Quartiers, Lightning Jock. Der vierjährige Wallach hat ein Grasbahn GAG von 77,5 Kilo, Ausgleich II-Siege und Ausgleich I-Platzierungen erreichte der Lawman-Sohn in diesem Jahr.

Im Ausgleich III über 1800 Meter, dem letzten der sechs Rennen, soll als Zugabe ein Treffer auf der Dirt-Piste folgen. Hier hat der Wallach allerdings jede Menge Kilos im Sattel, ganze 65 Kilo gilt es für Janina Boysen auszuwiegen. Beim ersten Start auf Sand, im vergangenen Winter offenbarte Lightning Jock allerdings keine Vorliebe für Sand, wurde nur Achter eines Altersgewichtsrennens auf dieser Bahn.

Lightning Jock ist beim Auftakt der neuen Sandbahnsaison nicht das einzige Pferd, das eigentlich bessere Rennen kennt. Im zweiten Rennen starten unter anderem Enissey (Miltcho Minchev), der ebenfalls Ausgleich II-Rennen gewann und im höchsten Handicap platziert lief, sowie Kiss The Wind (Anna Schleusner-Fruhriep), die sogar schon listenplatziert lief.

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