Fährhof meldet über 20 Stuten zur Auktion an

Das Gestüt Fährhof plant, seinen Stutenbestand zu verkleinern und hat daher über 20 Stuten für die Auktion im Dezember in Deauville angemeldet. Ziel ist es, sich von Stuten zu trennen, die in der Vergangenheit die Fährhofer Hengste kommerziell unterstützt haben, um so Junghengste in Deutschland zu etablieren. Hinzu kommen Stuten guter Fährhofer Familien, die in der Herde überproportional vertreten sind. 

Die Reduktion erlaubt es, den Bestand wieder auf die Größe von 30-35 Stuten zurückzufahren. So wird an die erfolgreiche Größe der Stutenherde in den Jahren 1965 bis 1990 angeknüpft, als Fährhof zum erfolgreichsten deutschen Züchter aufstieg.  Ziel ist es auch, sich zukünftig vermehrt auf international anerkannte Linien zu fokussieren und den Stutenbestand im Durchschnitt zu verjüngen. 

Den Entscheid traf der Vorstand und das Management der Stiftung Gestüt Fährhof am Dienstag nach sorgfältiger Abwägung und intensiver Diskussion. 

Andreas Jacobs: „Ich freue mich, dass wir nach 30 Jahren der Experimente mit amerikanischen Stuten und externen Hengsten nun wieder auf den Pfad unserer Erfolge zurückkehren. Wir haben unendlich viel gelernt, haben dem Sport viele Impulse mit neuen Ideen geliefert, aber sind dem Modell der traditionellen deutschen Zucht verpflichtet. Mein Großvater Walther Jacobs hat die Öffnung der deutschen Rennen für Ausländer erkämpft.  Unser Ziel ist seit Jahren eine Zucht, die international mithalten kann. Wir werden mehr fokussieren. Das wird unser Qualitätsanspruch bleiben.“

 

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