Ernesto hat längsten Atem – Alounak Zweiter

Im St. Leger des vergangenen Jahres hatte er zum ersten Mal seine Steherqualitäten angedeutet. Die Rede ist von Markus Klugs für den Stall Reckendorf trainiertem Ernesto (5,4). Am Ostersonntag war der Reliable Man-Sohn einer von sieben Startern im mit 25.000 Euro dotierten und zur Listenklasse zählenden Altano-Rennen. Und der Klug-Schützling zeigte erneut, dass ihm jeder Meter der auch diesmal wieder zu absolvierenden 2800 Meter in die Karten spielte. Aus dem Windschatten des lange führenden Wisperwinds setzte Siegreiter Adrie de Vries mit seinem Partner eingangs der Geraden einen gut aussehenden Angriff, übernahm die Führung und wehrte bis zum Pfosten alle Angriffe ab.

“Er hat sich über Winter verbessert, auch vom Aussehen her und hat heute richtig gut gekämpft. Er wird sich bestimmt noch einmal weiter entwickeln, zumal er heute auch noch nicht bei 100 Prozent war. Jetzt freuen wir uns auf das Oleander-Rennen, kommen bestimmt mit viel Mumm wieder nach Berlin“, so de Vries kurz vor der Siegerehrung.

Eine starke Leistung zeigte auch der sein Comeback gebende Alounak aus dem Stall von Waldemar Hickst. Der Hengst war 2017, damals noch unter der Regie von Jean-Pierre Carvalho, einer der besten Zweijährigen des Landes und galt vor allem nach seinem zweiten Platz im Prix Greffulhe hinter dem späteren Prix du Jockey Club-Sieger Study Of Man als einer der Favoriten für das 149. IDEE Deutsche Derby. Seit dem 8. Mai des vergangenen Jahres war der Neu-Weidenpescher nicht mehr am Start, was ihn aber nicht daran hinderte heute erstmals so richtig seine Steherqualitäten unter Beweis zu stellen. Rang drei ging hinter dem Rennbahn-Rückkehrer an Toto-Co-Favorit Moonshiner (Jean-Pierre Carvalho).

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