Düsseldorf: Rennpreise hoch und neue Gastronomie

Der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein, mit 179 Jahren der älteste aktuell aktive Veranstalter von Galopprennen in Deutschland, hat am Donnerstag bei einer Pressekonferenz einen Ausblick auf die Saison 2023 gegeben.

Die Saison wird mit dem 10-jährigen Jubiläum des Fortuna-Renntags eingeläutet, in Partnerschaft mit Fortuna Düsseldorf. Am Sonntag der kommenden Woche, dem 26. März, steigt dieser Auftaktrenntag. Der „Preis der Fortuna – Grand Prix Aufgalopp“ ist zugleich das erste Listenrennen des Jahres in Deutschland. An diesem Tag soll auch Inaugural, das Rennpferd des Stalles Fortuna 95, im Ausgleich II starten. Axel Bellinghausen, Fortuna-Urgestein: „Als es den ersten Fortuna-Renntag gab habe ich noch selbst gespielt, 10 Jahre sind eine verdammt lange Zeit, wir haben hier ordentlich was auf den Weg gebracht, das ist schön zu sehen.“

13 Mitglieder sind beim Stall Fortuna 95 dabei, auch Rennvereins-Präsident Peter Michael Endres: „Vielleicht kaufen wir noch das ein oder andere Pferd dazu“, so Endres. Der Präsident hatte gute Nachrichten in Sachen Rennpreise. „In allen Basisrennen, also Kategorie E, Ausgleich III und Ausgleich IV, gehen wir 1.000 Euro über die Mindestdotierung. Insgesamt erhöhen wir in diesem Jahr um 80.000 Euro auf 1,58 Millionen Euro. Wir hoffen, dass die Trainer das wahrnehmen und hier bei uns nennen.“

„Wir hatten diese Tage schon für 2020 geplant, dann kam der erste Lockdown, nun legen wir damit los“, spielt Geschäftsführerin Andrea Höngesberg auf die Themen- oder Motto-Renntage an, die geplant sind. Beispielsweise ein Kirschblüten-Renntag im Rahmen des japanischen Frühlingsfests, der Königsallee-Renntag mit einer Modenschau, ein After Work-Renntag mit anschließendem Konzert, der Sparkassen-Familientag, ein Gourmet-Renntag – um einige zu nennen, neben dem Henkel-Renntag als Saisonhighlight rund um den Preis der Diana.

Neu ist in diesem Jahr – durchaus als Reaktion auf viel Kritik im Vorjahr, die Gastronomie. „Wir werden künftig nicht mehr mit einem Exklusiv-Partner für die gesamte Rennbahn arbeiten. Stattdessen werden wir die einzelnen Bereiche an verschiedene Partner vergeben mit Erfahrungen im jeweils gefragten Kompetenzfeld und passend zur Zielgruppe jeder einzelnen Station,“ so Andrea Höngesberg. Die Haupttribüne mit der Torquator Tasso-Lounge wird ab sofort durch das Grafengrün Restaurant, bestens bekannt als Betreiber der angrenzenden Golfplatzgastronomie bespielt. Die Sektbar soll unter der Regie des WINE HOUSE aus Krefeld zum Anlaufpunkt für Liebhaber Wein- und Schaumwein werden. Ergänzt wird das Angebot durch moderne Snacks aus der Brasserie-Küche. Der Biergarten wird künftig von Firma Zelte Scheuten betrieben, in Düsseldorf bei Großveranstaltungen eine Institution.

Wieder aufgelegt wird, in Partnerschaft mit RaceBets, die Jan Wellem-Trophy als Wertungsserie für Besitzer, Trainer und Jockeys.

 

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