Marlar gewinnt Großen Sparkassenpreis

Im Kölner Schwarzgold-Rennen war Marlar im Mai sehr unglücklich gewesen, landete nachdem sie lange keine freie Passage gefunden hatte, “nur” noch auf Rang drei. Die Rede ist von Markus Klugs für Dr. Alexandra Margarete Renz trainierter Marlar. Danach konnte die dreijährige Kallisto-Tochter auf Black Type-Level zweimal nicht an die damals gezeigte Leistung anknüpfen. Am heutigen Sonntag in Düsseldorf schon, als sie auf dem Grafenberg im zur Listenklasse zählenden und mit 22.500 Euro dotierten 35. Großen Sparkassenpreis – Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf (1400 Meter) Start-Ziel nicht zu bezwingen war und damit zu ihrem ersten Black Type-Treffer kam (zum Video).

Siegreiter Maxim Pecheur (zweiter Tagestreffer) schickte seine von ihrer Besitzerin gezogene Partnerin gleich nach dem Start an die Spitze und kam schon mit einem gesunden Vorteil in die Gerade. Vorne machte das später siegreiche Duo dann gleich noch einmal einen Satz und schien eigentlich einem leichten Treffer entgegen zu galoppieren. Am Ende wurde es dann aber noch einmal richtig spannend. Dafür sorgte vor allem die aus Skandinavien angereiste Gaststute Victoria Placa, die als Außenseiterin ins Rennen gegangen war, im Ziel aber nur hauchdünn geschlagen war. Und es wird sicher nicht wenige geben, die die Wootton Bassett-Tochter als moralische Siegerin sehen, denn sie brauchte etwas, um auf freie Bahn zu kommen, vielleicht genau den Tick zu lang, um am Ende als Erste den Zielpfosten zu passieren. Es war auf jeden Fall höllisch eng.

Dem Team um Marlar kann das egal sein und entsprechend groß war natürlich die Freude über den Sieg bei ihrem Jockey: “Wir haben sie zu Hause umgestellt und gemerkt, dass sie von vorne richtig gut arbeitet. Deshalb wollten wir das heute hier auch so probieren und sie hat uns nicht enttäuscht. Sie hat sich von zweijährig auf dreijährig etwas verändert und man muss dann halt darauf eingehen. Heute hat alles gepasst und sie hat vorne immer schön angezogen.” Nicht weit zurück war am Pfosten auch die ebenfalls von Markus Klug vorbereitete Diadora, die damit ein fast perfektes Ergebnis für den Heumarer Coach perfekt machte.

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