Diadora und Libre gegen Pantall-Stute

Sowohl die Röttgenrin Diadora als auch die Brümmerhoferin Libre hatten eine Nennung für den zur Gruppe III zählenden Prix de Lieurey, der am Samstag in Deauville entschieden wird. Doch beide Lager erteilten dem französischen Seebad eine Absage und entschieden sich stattdessen für eine Listenaufgabe in der Heimat.

Am Sonntag treten die beiden dreijährigen Stuten auf dem Grafenberg im über 1400 Meter führenden Großen Sparkassenpreis – Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf (22.500 Euro) an und zählen dabei zu den Favoritinnen auf den Black Type-Treffer (zum Racebets-Langzeitmarkt) (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt). Beim Blick auf den Wettmarkt steht die von Markus Klug trainierte Diadora (Martin Seidl) jedoch noch ein paar Punkte kürzer als die Stute von Dominik Moser, die zuletzt im Prix la Sorellina (LR) nur Zehnte wurde, nachdem ihr Jockey komplett gegen die Order ritt. Diese Form ist zu streichen und so sollte die Vierte aus den German 1.000 Guineas am Sonntag wieder ganz weit vorne zu finden sein. Wladimir Panov wird reiten. Diadora ist bereits Listensiegerin und die Favoritenrolle hat sie sich mit einem dritten Platz in der Hamburger Stutenmeile (Gr. III) gegen die Älteren redlich verdient.

Die Gegnerin für dieses Duo kommt wohl einmal mehr aus dem Quartier von Henri-Alex Pantall. Dieser schickt Godolphins dreijährige Maria Amalia (Julien Guillochon) nach Düsseldorf. Die Dubawi-Tochter debütiert nun in dieser Klasse, auslassen darf man sie jedoch nicht. Ebenfalls dreijährig ist Markus Klugs zweite Waffe in diesem Rennen, Marlar (Maxim Pecheur). Die im Besitz von Dr. Alexandra-Margarete Renz stehende Stute war zuletzt Fünfte in der Stutenmeile von Hamburg. Eine Platzierung in Düsseldorf wäre ob dieser Leistung gewiss keine Überraschung. Zu den Außenseiterinnen zählen dagegen die beiden älteren Stuten, die von Jessica Long in Schweden trainierte Victoria Placa (Adrie de Vries), und Mario Hofers für Alexander Pereira trainierte Gypsy Music (Eduardo Pedroza) sowie die dreijährige Selket (Adelaide Budka/Bauyrzhan Murzabayev). 

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