Derbystarter Bukhara Zweiter bei seinem Comeback

Ein interessantes Rennen war aus deutscher Sicht das dritte Rennen am Samstag in Chantilly. Denn in dem mit 22.000 Euro dotierten Maidenrennen für Dreijährige über 3200 Meter kamen auch zwei deutsche Pferde an den Start.

Marcel Weiß schickte die Dritte aus dem Schweizer St. Leger, Sainte Marie, ins Rennen, aber noch interessanter war wohl der von Andreas Wöhler trainierte Bukhara, denn schließlich war der Isfahan-Sohn aus dem Besitz von Darius Racing Dritter im Düsseldorfer Derby-Trial. Im Deutschen Derby startet er auch, kam in Hamburg allerdings als Letzter über die Linie.

Nach einer mehrmonatigen, verletzungsbedingten Pause gab der Hengst unter Clement Lecoeuvre sein Comeback, und im Feld von zwölf Pferden galt er dabei trotz der längeren Auszeit sogar als Favorit. 2,8:1 notierte der Wöhler-Schützling am PMU-Totalisator, als sich die Boxen für das Steherrennen öffneten. Hinter Sainte Marie, die gleich die Führung übernahm, sah man Bukhara auch bald im Vordertreffen. In der Zielgeraden sah man Bukhara dann auch schnell an der Spitze, als Sainte Marie, die am Ende nur Siebte wurde, geschlagen war.

Dann kam jedoch die von Yann Barberot trainierte 4,2:1-Chance Chichen Itza unter Mickael Barzalona in guter Haltung an die Seite von Bukhara, und auf dem letzten Stück bis zum Ziel löste sich die bei Tattersalls für 130.000 Guineas erworbene Frankreich-Debütantin noch bis auf eineinviertel Längen Vorsprung von dem deutschen Gast. Dieser war als Zweiter siebeneinhalb Längen vor dem Dritten und lief nach der langen Pause sicher ein anständiges Rennen.

 

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