Mit dem Peter Heugl-Begrüßungsrennen startet der Münchener Rennverein seine Acht-Rennen-Karte am Samstag und veranstaltet gleichzeitig alleine in Turfdeutschland.
Peter Heugl (Foto), der in seiner aktiven Karriere 424 Rennen gewann, weilt außerdem höchstpersönlich in Riem. Der heute 40-Jährige wurde bekanntlich bei einem Trainingssturz im Köln-Weidenpescher Park im Mai 2009 so schwer verletzt, dass er seitdem im Rollstuhl sitzt. Peter Heugl war zudem erst Anfang 2009 von Mario Hofer in das Kölner Quartier von Waldemar Hickst gewechselt.
Ihm zu Ehren veranstaltet München als erste Tagesprüfung einen interessanten Altersgewichts-Vergleich, beim dem der von Wolfgang Figge vorbereitete Le Francois nach fast einjähriger Rennbahn-abstinenz wieder in der Öffentlichkeit erscheinen wird. Viel Anhang ist dem Sholokhov-Sohn wohl gewiß, denn nach nur zwei überzeugenden Auftritten, u.a. im Bremer Auktionsrennen 2010, wird die Favoritenrolle wohl eindeutig an den Etzeaner aus dem Wolfgang-Figge-Quartier gehen.
Wie überhaupt man den Münchener „Altmeister“ an diesem Nachmittag in vielerlei Hinsicht auf der Rechnung haben muss. Eine weitere Altersgewichtsprüfung sieht Saldenaera erstmals in dieser Saison am Ablauf. Die Areion-Stute aus dem Besitz von Marlene Haller läuft erstmals seit Oktober vergangenen Jahres und sollte unter Werner Glanz-Regie ein starker Widersacher u.a. gegen den mit Kondition aus dem Krefelder Stadtwald anreisenden Mood Music sein.
Für die Wetter von besonderem Interesse: Bei der Viererwette werden 10.000 Euro als Auszahlung, bei der TOP 6-Wette 5.000 Euro garantiert. Zudem steht bei der Finishwette ein Jackpot von 1.589 Euro zur Verfügung.









