Einer der Spitzen-Zweijährigen der Saison 2011, der Lord of England-Sohn Pakal, bleibt dem deutschen Rennsport erhalten: Wie Münchens Trainer Wolfgang Figge am Samstagmorgen gegenüber GaloppOnline.de bekanntgab, hat sich Stall Salzburgs Eigner Hans-Gerd Wernicke entschlossen, Pakal nicht nach Hong Kong zu verkaufen.
Wolfgang Figge: ‚Herr Wernicke hat mich gerade informiert, dass der Deal nicht zustande käme, er wird nun auch nicht weiter verhandeln. Damit bleibt Pakal in meinem Stall, was mich und unser ganzes Personal natürlich riesig freut.‘
Anfang November war der bis dato von Mario Hofer in Krefeld für den Stall WH International von Werner Heinz in den Besitz des Stalles Salzburg gewechselt. Der vom Gestüt Etzean gezogene Lord of England-Sohn der auf Gruppe-Ebene platziert gelaufenen Perima hatte unmittelbar vor diesem Deal mit einem zweiten Platz im Criterium von Saint-Cloud auf höchster Gruppe-Ebene eine großartige Saison gekrönt.
Nach seinem Erfolg in Hamburg siegte Pakal auch im Auktionsrennen im schweizerischen Avenches und lief anschließend im Kölner Auktionsrennen, Zukunfts-Rennen und Ferdinand Leisten-Memorial in die Platzierung. Insgesamt sprangen bei sieben Starts zwei Siege und fünf Platzierungen heraus. Seine Gesamtgewinnsumme beläuft sich nach seiner ersten Saison auf 126.350 Euro.
Im Derby ist Pakal eingeschrieben, doch glaubt Wolfgang Figge nicht unbedingt daran, dass Pakal der waschechte Steher ist. ‚Das ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die seines früheren Betreuers Mario Hofer, und der kann dies noch deutlich besser beurteilen. 2000 Meter oder eine kleine Idee weiter, auf diesen Distanzen dürfte Pakal im kommenden Jahr zu Hause sein‘, so der Riemer Coach.











