Aus dem Gestüt Brümmerhof kommt die traurige Nachricht, dass der dort 21 Jahre lang stationierte Deckhengst Goofalik (Foto) am vergangenen Sonntag im Alter von 26 Jahren einem Herzversagen erlegen ist. Der Lyphard-Sohn war als dreifacher Gruppesieger schon ein gutes Rennpferd, konnte aber auch in der Zucht beachtliche Erfolge vorweisen.
Sein bestes Produkt gelang ihm bereits zu Beginn seiner Beschälerlaufbahn. Denn Goofalik zeichnete als Vater des vierfachen Gruppe I-Siegers Ungaro aus dem Gestüt Röttgen. Und auch mit der Stute Nagoya, ebenfalls eine Röttgenerin, stellte er eine Gruppe I-Siegerin. Die Stute gewann die Oaks d’Italia in Mailand.
Auch Acambaro, Sieger im Großen Müller-Brot-Preis (Gr.II) in München und Zweiter im Deutschen Derby, war ein erstklassiger Nachkomme von Goofalik. Gleiches gilt für den vierfachen Gruppesieger Bussoni.
Weitere überdurchschnittliche Pferde, die er produzierte, waren die Listensieger Avalox, Laurel, Brisant und Spatzolita. Auch im Hindernissport konnten Goofalik-Nachkommen Akzente setzen. Hanseat, Trigeminus und Hanover House siegten auf Listen-Level.
Gregor Baum, der den Hengst für das Gestüt Brümmerhof fünfjährig kaufte, sagte am Dienstag: ‚Sein Tod kam für uns völlig überraschend. Unser ‚Opa‘ war der ganzen Familie sehr ans Herz gewachsen, er brauchte bis heute in 21 Jahren bei uns nie einen Tierarzt.‘









