Country Grammer Dettoris vierter World Cup-Sieger

Achtmal hatte am Samstag in Meydan der Favorit nicht gewinnen können. Das war natürlich alles andere als ein gutes Omen für den von Todd Pletcher trainierten Life Is Good, denn der vierjährige Into Mischief-Sohn, der im vergangenen Jahr die Breeders‘ Cup Dirt Mile, und in dieser Saison den Pegasus World Cup gewonnen hatte, war unter Irad Ortiz jr. der haushohe Favorit im mit zwölf Millionen US-Dollar dotierten Dubai World Cup.

Ohnehin hatte man erwartet, dass die amerikanischen Sandbahn-Stars das Gruppe I-Rennen über 2000 Meter unter sich ausmachen würden, denn im Wettmarkt lagen hinter dem 1,6:1-Favoriten mit Hot Rod Charlie (Doug O’Neill/Flavien Prat) und Country Grammer (Bob Baffert/Frankie Dettori) weitere amerikanische Pferde auf den nächsten Plätzen.

Und der Sieg ging schließlich auch in die Vereinigten Staaten. Aber es war nicht Life Is Good, der das Super-Rennen gewann, sondern der von Frankie Dettori gerittene Country Grammer. Life Is Good erwischte zwar einen Superstart und brachte das Feld vor Midnight Bourbon (Steve Asmussen/Jose Ortiz) noch in die Zielgeraden, doch am Ende spürte der Favorit sein Pensum.

150 Meter vor dem Ziel war Frankie Dettori, der zu seinem vierten Sieg im World Cup kam, mit der 8,5:1-Chance zur Stelle, und ging an Life Is Good vorbei. Dieser musste auch noch Hot Rod Charlie und den Japaner Chuwa Wizard (Ryuji Okubo/Yuga Kawada) passieren lassen, sodass ihm am Ende nur der vierte Platz blieb.

Die beiden Godolphin-Starter Magny Cours (Andre Fabre/Mickael Barzalona) und Real World (Saeed Bin Suroor/Christophe Soumillon) spielten keine Rolle, sie wurden Letzter, bzw. Vorletzter.

 

 

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