Canterware schlägt Wonnemond im Bro Park

Das war im vergangenen Jahr ein schöner Schwedenhappen für Sascha Smrczeks Wonnemond, als er auf der schwedischen Rennbahn Bro Park den umerechnet mit etwa 75.000 Euro dotierten Tattersalls Nickes Mineslöpning nach Deutschland entführte. Am Sonntag trat der Deutsche an gleicher Stätte nun zur Titelverteidigung an, erneut ging es um 800.000 schwedische Kronen.

Der Areion-Sohn aus dem Besitz des Stalles Frohnbach ist bekanntlich nicht der beste Starter und auch diesmal erwischte er an der 1600 Startstelle leider nicht den besten Start und im Schlussbogen wirkte der deutsche Gast, der inzwischen schon einige Plätze gut gemacht hatte, schon geschlagen. Doch je weiter es ging, umso flotter konnte Reiter Bayarsaikhan “Encki” Ganbat seinen Schützling noch machen.

Am Ende reichte es nach starker Speedleistung aber nur noch zu Rang zwei. Das lag sicher auch daran, dass der Sieger, Cathrine Erichsens Duca Di Como, heute absolut nicht zu schlagen war. Der aus Norwegen angereiste Clodovil-Sohn, der beim Start zuvor auch auf Gruppelevel triumphiert hatte, canterte unter Elione Chaves Start-Ziel nach Hause, musste an der Spitze nicht einmal richtig bemüht werden. Rang drei ging an Patrick Wahl Red Hot Chilly, den Wonnemond (5,6) knapp aber sicher kurz vor dem Ziel noch abfing.

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