Behält India ihre weiße Weste?

Wenn ein Pferd in Form ist, dann muss man dies nutzen. Frei nach dem Motto: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Das hat man sich auch im Team der Ittlingerin India gedacht.

Die Adlerflug-Tochter gewann in diesem Jahr zwei Listenrennen und zuletzt auch den Großen Preis der Landeshauptstadt Magdeburg der Gruppe III. Sie ist in diesem Jahr noch ungeschlagen und wurde nun am Mittwoch für das mit 55.000 Euro dotierte Fürstenberg-Rennen (Gr. III, 2400 m) nachgenannt. Sie ist die einzige Gruppesiegerin im Feld. „Die Form ist da und sie ist weiter gut drauf“, so ihr Trainer Waldemar Hickst am Donnerstag gegenüber der Sport-Welt. Zuletzt wurde India von Marco Casamento geritten, am Sonntag in Hoppegarten sitzt Andrasch Starke im Sattel der vierjährigen Stute, da Casamento aus privaten Gründen nach Italien reisen musste.

Seit das Fürstenberg-Rennen in Hoppegarten zu Hause ist, hieß der Siegjockey beide Male Andrasch Starke, der für Trainer Henk Grewe Be My Sheriff (2020) und Adrian (2021) zum Sieg ritt. Starke kann also den Hattrick schaffen, aber auch henk Grewe ist mit einer sehr guten Chance dabei. Er sattelt den Auenqueller Virginia Storm, der sich zuletzt mit Platzierungen im Großen Preis der Badischen Wirtschaft und im Großen Hansa-Preis nachhaltig ankündigen konnte. Hier wird Michael Cadeddu reiten.

Unter den sieben Teilnehmern finden sich auch zwei Dreijährige. Mit Holger Renz‘ Lotterbov (Markus Klug/Maxim Pecheur) auch ein Pferd aus dem Blauen Band. In Hamburg wurde er 14., trifft es in Hoppegarten nun natürlich leichter an. Er wird von seinem Trainingsgefährten Antinanco (Gavin Ashton) aus dem Besitz des Stalles Simply Red begleitet. Diese gilt allerdings nur als langer Außenseiter. Etwas besser stehen die Chancen dagegen für Gestüt Paschbergs Quebueno (Andreas Wöhler/Eduardo Pedroza) und Stall Bärtschis Nubius (Peter Schiergen/Rene Piechulek), die beide schon Listenplatzierungen in diesem Jahr vorzuweisen haben, und erinnert sich Gestüt Niederrheins Nacido (Yasmin Almenräder/Adrie de Vries) an seinen vierten Platz aus dem Oleander-Rennen (Gr. II), dann kann auch er in die Dreierwette laufen.

 

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